Würselen: Stadt legt in der Kaiserstraße Hand an

Wegen hoher Unfallzahlen : Stadt legt in der Kaiserstraße Hand an

Die Stadt Würselen hat an den Einmündungen auf die Kaiserstraße Bodenschwellen angebracht und damit auf die hohen Unfallzahlen reagiert. Außerdem sollen als „flankierende Maßnahmen“ die Bodenmarkierungen optimiert und neue Schilder angebracht werden.

Als problematisch gilt schon seit Jahren, dass der Kraftverkehr auf der Kaiserstraße nur aus Richtung Markt in Richtung Parkhotel fließt, wohingegen der Fahrradverkehr auf einem eigenen Streifen in die entgegengesetzte Richtung geführt wird. Dies führt an den zahlreichen Einmündungen immer wieder zu brenzligen Situationen – und auch zu Unfällen. Die Kaiserstraße war im vergangenen Jahr die Straße mit den meisten Unfällen unter Beteiligung von Fahrradfahrern im gesamten Nordkreis.

Bei den Bodenschwellen und den überarbeiteten Markierungen handelt es sich lediglich um „Sofortmaßnahmen“, mit denen auf die Unfallzahlen aus dem vergangenen Jahr reagiert wird. Mittel- bis langfristig will die Stadt Würselen die Gefahr auf der Kaiserstraße endgültig eindämmen, was ohne eine grundlegende Änderung der Verkehrsführung kaum möglich sein dürfte.

Diese „große Lösung“ wird jedoch noch auf sich warten lassen, da die Kaiserstraße sich nicht losgelöst von den Straßen im näheren Umfeld betrachten lässt, sondern nur als Teil einer grundlegenden Neuregelung des innerstädtischen Verkehrs.  

(jpm)
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