Würselen: Sportzentrum ist auf den Weg gebracht

Hinter dem Aquana : Politik bringt Würselener Sportzentrum auf den Weg

In den letzten Monaten ist viel darüber diskutiert worden, es wurden Pläne gemacht, Pläne geändert und wieder diskutiert. Jetzt nimmt aber endlich das neue Würselener Sportzentrum an der Kauseneichsgasse hinter dem Aquana richtig konkrete Formen an.

In den vergangenen Monaten ist viel darüber diskutiert worden, es wurden Pläne gemacht, Pläne geändert und wieder diskutiert. Jetzt nimmt aber endlich das neue Würselener Sportzentrum an der Kauseneichsgasse hinter dem Aquana richtig konkrete Formen an.

Zu einer Sondersitzung zu diesem Thema hatte sich der Technik- und Bauausschuss im Rathaus getroffen und brachte das immerhin gut 5,1 Millionen Euro treue Vorhaben auf den Weg. Hier brachte zunächst Dr.-Ing. Markus Fischer von der Fischer-Consult GmbH aus Rheinbach die Mitglieder des Ausschusses mit seinem Vortrag noch einmal auf den neuesten Stand der Planungen und erntete dafür durchweg Applaus.

Ausschreiben und vergeben

Mit den Stimmen der SPD, CDU und der FDP (eine Enthaltung kam von den Grünen und eine Ablehnung von der UWG) folgten dann die Ausschussmitglieder dem Beschlussvorschlag, der da lautet: „Der Technik- und Bauausschuss beschließt, den Bau des Gebäudetraktes auf Grundlage der vorgestellten Planung und beauftragt die Verwaltung, die Bauaufträge für die Außensportflächen und den Gebäudetrakt schnellstmöglich auszuschreiben und zu vergeben.“

Damit kann es also an der Kauseneichsgasse im Schatten des Freizeitbades schon bald los gehen. Der Kunstrasenplatz, das Kleinspielfeld und das eigentliche Stadion mit der seit vielen Jahren vor allem von der „Armada“ herbeigesehnten 400-Meter-Umlaufbahn sollen auf verschiedenen Ebenen, die dann durch Rampen verbunden sind, entstehen. Zwischen diesen Außensportflächen und den neuen Parkplätzen entsteht ein zweigeschossiges Gebäude für ca. 1,45 Millionen Euro. Hier sind dann im Parterre unter anderem sechs Umkleidekabinen mit den dazugehörigen Sanitäreinrichtungen, die Gästetoiletten, Geräteräume und ein Technikraum untergebracht.

Auf der ersten Etage gibt es einen Kommunikationsraum, Vereinsräume und vor allem eine große Außenterrasse, von der aus alle Spielfelder einsehbar sind. „Das Gebäude soll im Außenbereich aus besonders robusten Materialien erbaut werden, über den Aufbau zum Beispiel einer Photovoltaikanlage soll später entschieden werden“, so Dr. Markus Fischer bei seiner Vorstellung.

Schon in der nächsten Woche soll im entsprechenden Amt im Rathaus der endgültige Bauantrag gestellt werden.

(da)