Würselen: In Brandsimulationsanlage zeigt die Feuerwehr ihre Fitness

Würselener Feuerwehr : In Brandsimulationsanlage zeigt die Wehr ihre Fitness

Die Würselener Wehrleute zeigten wieder einmal ihre Fitness in der mobilen Brandsimulationsanlage. Der Sattelschlepper war an zwei Tagen auf der Feuerwache an der Industriestraße aufgebaut.

Insgesamt 95 haupt- und ehrenamtliche Brandschützer durchliefen die Anlage. Es wurden verschiedene Brandszenarien realitätsnah simuliert. Mittels Edelstahl-Attrappen waren dazu verschiedene Einrichtungsgegenstände in den Aufbau eingebaut worden und konnten mit flüssiggasbetriebenen Brennern „befeuert“ werden. Über Sensoren wurde das löschtaktische Vorgehen der Teilnehmer registriert.

Durch Verrauchen der gesamten Anlage wurden sehr realistische Einsatzsituationen bei „Nullsicht“ nachgestellt. Die Menschenrettung zweier Personen, darunter eines 80 Kilogramm schweren Dummys,  hatte Priorität.

Einheitliche Ausbildung

Wichtig war für den Leiter der Wehr, Patrick Ameri, die einheitliche Ausbildung innerhalb der drei ehrenamtlichen Löschzüge und der hauptamtlichen Wache. „Durch die hervorragende Beteiligung an dieser Fortbildung konnte ein Großteil unserer Atemschutzgeräteträger die gesetzlich vorgeschriebene jährliche „Belastungsübung“ absolvieren“.

 Die vorgehenden Trupps wurden durch die speziell geschulten Ausbilder der Würselener Wehr, Toni Graf, Michael Pütz, Wilfried Dümont, Richard Schulz, Frank Vonhoegen, Hendrik Böttcher, Sebastian Sodermanns und Thomas G. Sprank begleitet. Für eventuelle medizinische Notfälle stand auch der Feuerwehrarzt Sven Dreesbach an beiden Tagen zur Verfügung.

Training mit Strahlrohren

 Doch nachdem die Atemschutzgeräteträger die Feuerlöschübungsanlage „gemeistert“ hatten, galt es im Freien noch ein Training mit Strahlrohren zu absolvieren: Dabei wurde mit dem Wasserstrahl des Rohres die Flamme eingefangen und weggedrückt, sodass ein weiterer Teilnehmer den Gasschieber schließen konnte.

Während der Übungen herrschte in der Atemschutzwerkstatt Hochbetrieb, denn alle Atemschutzgeräte mussten innerhalb kürzester Zeit überprüft und wieder gefüllt werden.

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