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Sperrung Schweilbacher Straße: Straßen.NRW korrigiert Mitteilung der Stadt Würselen

Sperrung Schweilbacher Straße : Straßen.NRW korrigiert Mitteilung der Stadt Würselen

Die Stadt Würselen hat am Dienstagvormittag von Verzögerungen der Baustelle auf der Schweilbacher Straße/L23 gesprochen. Verantwortlich ist aber Straßen.NRW. Die Meldung hat den Landesbetrieb stark überrascht – und er korrigiert sie.

Nachdem die Stadt Würselen am Dienstagmittag mitgeteilt hat, dass sich die Bauarbeiten auf der Schweilbacher Straße zwischen B57 und Teuterhof verzögern, korrigiert Straßen.NRW diese Aussage am Nachmittag. Der Landesbetrieb ist der Bauherr auf der L23. Die Behörde teilte auf Anfrage der Redaktion zu Details der mutmaßlichen Planänderungen mit, dass die städtische Pressemitteilung weder „mit uns abgestimmt“ noch „richtig“ sei. Die Verwaltung wurde daraufhin „um Richtigstellung gebeten“.

In der Pressemitteilung von 11.40 Uhr hieß es: „Im Bereich der Baustelle gibt es mit Blick auf den fließenden und ruhenden Verkehr inzwischen erhebliche Sicherheitsbedenken. In der Baustelle fahrende und parkende Fahrzeuge beeinträchtigen die Bauarbeiten, so dass sich diese gegenüber der Planung bereits zeitlich verzögert haben.“ Seit dem 2. November wird die Schweilbacher Straße unter Vollsperrung erneuert. Es werden unter anderem Versorgungsleitungen und Hausanschlüsse instand gesetzt.

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Straßen.NRW stellt in einer Stellungnahme gegenüber der Redaktion klar, dass der Behörde von Problemen mit parkenden Fahrzeugen im Halteverbot nichts bekannt sei. Daher betont Pressesprecher Torsten Gaber: „Die Sanierungsarbeiten an Fahrbahn und Radweg liegen voll im Zeitplan, es gibt keine Verzögerungen. Die Asphaltierung des Rad-/Gehweges ist für nächste Woche vorgesehen und danach soll die Asphaltierung der Fahrbahn erfolgen, damit wir wie geplant am 30. November mit den Arbeiten fertig sind.“

Indes sei kürzlich das Schild „Anlieger frei bis Baustelle“ entwendet worden. „Dass es dadurch neuerdings Probleme gibt, haben wir gerade erst erfahren und versuchen wir nun mit der Stadt Würselen und der Baufirma zeitnah zu klären“, äußert Gaber weiter. Nach Aussagen von Würselens Pressesprecherin Miriam Ameri von 17 Uhr herrsche genau wegen der Beschilderung an der Einmündung B57 derzeit große Unklarheit, die Stadt und Straßen.NRW noch zu besprechen hätten.

Unabhängig von den Verwirrungen am Dienstag bezeichnete UWG-Ratsmitglied Theo Scherberich gegenüber der Redaktion als Anwohner der unweit liegenden Gouleystraße in Morsbach die Beschilderung in den Seitenstraßen als „nicht ganz zielführend“. Seinem Empfinden nach – aber ohne anklagend klingen zu wollen – fehlten frühzeitige Hinweise, dass die Schweilbacher Straße nicht befahren werden darf. Etwa in der Teutstraße oder In der Herg. Stehe man dann vor der Schweilbacher Straße, sei das Wenden schwierig, und „halbherzigen“ Schranken würden einen nicht wirklich von der verbotswidrigen Durchfahrt abhalten.