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Jupp-Derwall-Stadion: Freizeitläufer sollen Laufbahn abends nutzen dürfen

Jupp-Derwall-Stadion : Freizeitläufer sollen Laufbahn abends nutzen dürfen

Der neue Sportpark an der Kauseneichsgasse soll im Winter abends Würselener Läufern offen stehen, die keinem Verein angehören. Erste Fragen zum Zustand des Geländes.

Die Stadt wird die ersten Schritte in die Wege leiten, um die Laufbahn im neuen Jupp-Derwall-Stadion an der Kauseneichsgasse in den Abendstunden für Freizeitläufer in den Wintermonaten ab Oktober dieses Jahres zugänglich zu machen. Der Sport- und Kulturausschuss hat dem Antrag von CDU/Grüne mehrheitlich bei einer Gegenstimme von Sven Lemmer (Die Partei) zugestimmt. Für eine der nächsten Sitzungen sollen unter anderem die Kosten für den Betrieb der Flutlichtanlage und weitere notwendigen Details für das Pilotprojekt geklärt werden.

Richard Schneppenheim, sachkundiger Bürger für die Grünen, wünscht sich darüber hinaus ein Erfassungssystem, um genau zu wissen, wie groß die Nachfrage sei und welche Schlüsse man daraus für mögliche andere Angebote ziehen könnte. Nach all den Entbehrung während der Pandemie seien Sportangebote für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Würselen ein ganz wichtiges Zeichen.

Winfried Hahn von der SPD sprach in dem Zusammenhang die generelle Situation des neuen Sportparks an der Kauseneichsgasse an. Er sagte, das Ordnungsamt habe schon Schäden an Türklinken feststellen müssen, da sich offensichtlich Personen unbefugt Zutritt zur Anlage verschaffen würden. Außerdem wundere Hahn sich, warum auf der Anlage Aschenbecher zur Verfügung gestellt würden, obwohl das Rauchen auf dem Gelände verboten sei. Der SPD-Mann fragte überdies nach, wie die Nutzungsvereinbarung mit den Vereinen aussehe, da auf der „tollen, hervorragenden Sportanlage“ Container und Bierwagen stehen würden.

Hans Brings, Leiter des Fachdienstes Jugend, Schule, Sport und Kultur, erklärte daraufhin, dass die Container eine Kabinen-Übergangslösung seien, bis die Vereine das noch nicht ganz fertiggestellte Vereinsheim nutzen können. „Wir werden auch noch bis zu den Ferien mit den Vereinen über die regelmäßige Reinigung der Anlage sprechen“, fügte Brings an.