Figaros Hochzeit in St. Luicia aufgeführt

Theater in St. Lucia : „Figaros Hochzeit“ zum Auftakt des „Weidener Sommers“

Im Pfarrheim der Gemeinde St. Lucia in Broichweiden präsentierte der Literaturkurs der Stufe Q1 am Heilig-Geist-Gymnasium (HGG) die Komödie „Figaros Hochzeit“, unter der Regie von Wilfried Bonn. Die Aufführung war der Auftakt zum „Weidener Sommer“.

Schloss Almaviva in der Umgebung von Sevilla im ausgehenden 18. Jahrhundert: Der Kammerdiener Figaro und die Zofe Suzanne bereiten ihre Hochzeit vor. Aber der Graf ist zu allem bereit, um die hübsche Braut zu verführen. Mit der Hilfe der Gräfin, die unter der Treulosigkeit ihres Gemahls leidet, wird ein Plan ausgeheckt, um all die Fallen des Grafen zu umgehen.

Dieser wird seinerseits von Marceline, Bartolo und Bazile unterstützt, die alle die Hochzeit vereiteln wollen. Der junge Page Cherubin wird zum Spielball beider Seiten. Missverständnisse, überraschende Wendungen und fehlgeschlagene Intrigen steigerten die Verwirrung bei Akteuren und Zuschauern, bis dann im letzten Akt alles durcheinanderpurzelt: In stockdunkler Nacht verwechseln, verstecken und ertappten sich verkleidete und unverkleidete Gestalten bei ihren Liebesabenteuern, während sie im grünen Labyrinth des Schlossparks herumstolpern.

Nach einer Reihe von unglaublichen Vorkommnissen, die zum Teil berührende Momente voll Melancholie beinhalteten, fielen am Ende des verrückten Tages nach und nach die Masken, und die wahre Natur der einzelnen Träger kam zum Vorschein. Das gut aufgelegte und spielfreudige Ensemble wurde mit viel Beifall belohnt.

Es spielten: Graf Almaviva: Matthias Wynands; Gräfin: Sophia Hammers; Figaro: Julian Scheid; Suzanne Nora Hirth und Karolin Grunewald; Marceline: Christina Nagy; Antonio: Niclas Eck, Fanchette: Anna Schäfer; Cherubin: Marie-Lou Merhi; Bartholo: Eric Krauser; Bazile: Jan Wilkening; Don Gusmann Brid’oison: Jonas Beckers, Double-Main: Tim Gieroska; Gripe-Soleil: Maaran Karunaharan; Kommentatorin: Paula Noppeney; Maske: Cecilia Kochs; Regie-Assistenz: Moritz Weber; Regie: Wilfried Bonn.

(fs)
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