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Weinfest in Würselen: Entertainment und edle Tropfen auf dem Morlaixplatz

Weinfest in Würselen : Entertainment und edle Tropfen auf dem Morlaixplatz

Veranstalter finden die richtige Mischung für drei gesellige Tage im Herzen der Stadt. Sehr viel Sympathie bringt das Publikum der polnisch-ukrainischen Tanzgruppe Marysienka entgegen.

„Hoch die Gläser, hoch auf das Leben, hoch auf die Liebe…!“ klang es über den Morlaixplatz. Der in Würselen lebende Opernsänger und Entertainer Mario Taghadossi stimmte bei der Eröffnung des dreitägigen 16. Würselener Weinfestes auf im Herzen der Würselener City stimmungsvoll das bekannte Weinlied an. Um es vorweg zu sagen: Die Macher dieses beliebten Events in der Düvelstadt Manfred Wirtz, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Handel, Handwerk, Gewerbe und Industrie (ARGE) und Taghadossi haben wieder die richtige Mischung zusammengestellt, um die zahlreichen Gäste genussvoll zu unterhalten.

Lebensfreude pur war allerorten zu spüren, ebenso die Zufriedenheit bei den Besuchern, den Winzern und dem Einzelhandel darüber, dass endlich wieder gefeiert werden kann. Die Winzer und Weinhäuser kamen aus Rheinhessen, Nahe, Rhein und Mosel, Saar, Ruwer.

An allen Tagen präsentierte Mario Taghadossi musikalische Höhepunkte mit den Öcher Stadtmusikanten, Schlagersängerin Maria Inglese, einer Musicalshow als Überraschung sowie Popsängerin Eli Krebs, Startrompeter Bruce Kapusta sowie zum Abschluss die Sascha-Pazdera-Show mit Manuela Bibert. Nur beim Talentwettbewerb hätte man sich mehr Teilnehmer gewünscht. Sehr viel Sympathie brachte das Publikum der polnisch-ukrainischen Tanzgruppe Marysienka entgegen. Dazu servierten die Winzer edle Rot- und Weißweine. Als Geheimtipp entpuppte sich der „Terrassenlümmel“ für „laue Sommernächte“ vom Weinhaus Fasen, das zum ersten und sicherlich nicht zum letzten Mal in Würselen ihre Zelte aufgeschlagen hatte.

„Das Weinfest und derartige Veranstaltungen sind ein wichtiges Element für unsere Stadt“, unterstreicht ARGE-Chef Manfred Wirtz. Dass derartige Events und verkaufsoffene Sonntagen erfolgreich umgesetzt würden, bestätigt Geschäftsinhaberin Silva Schmitz von der „Männermode am Markt“: „Wir sind sehr froh, dass es wieder offene Sonntage gibt. Durch das schöne Wetter, die gute Laune der Kunden versprechen wir uns viel Publikum. Es ist schön, wenn man mit dem Kunden mal nette Gespräche führen kann.“ Es sei besonders schön, dass man dieses Zwischenmenschliche nach der Pandemie wieder pflegen könne. Und der Markt habe sich sehr gut entwickelt, auch in Bezug auf die Gastronomie. Schmitz: „Ich glaube jede Stadt profitiert von Kultur, Gastronomie, Einzelhandel. Die Mischung muss es machen.“