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Würselen: Würselen will Birker Kreisel verschönern

Würselen : Würselen will Birker Kreisel verschönern

Der Birker Kreisverkehr war und ist mit seinem Wildkräuterwuchs kein schönes Entree für die Stadt Würselen. Möglichst bald schon möchte der Betriebsleiter der Kommunalen Dienstleistungsbetriebe Würselen (KDW) Franz-Josef Mahr das geändert haben.

Dazu unterbreitete er in der Sitzung des Betriebsausschusses einen Plan, der vom städtischen Gartenbaumeister Hans-Gerd Groten entwickelt worden ist. Der Ausschuss segnete ihn unter der Voraussetzung ab, dass zur Finanzierung der anfallenden Kosten erst einmal nach einem Sponsor Ausschau gehalten wird.

Aus Kostengründen hatte CDU-Sprecher Joseph Bongard diesen Vorschlag unterbreitet. Dass die Suche noch vor Ende der Pflanzzeit von Erfolg gekrönt sein möge, das erhofften sich neben ihm auch die Sprecher der übrigen Fraktionen. Wenn nicht, werden noch 3000 Euro aus dem KWD-Etat dafür aufgewendet werden müssen, obwohl die Arbeiten weitgehend in Eigenleistung vorgenommen werden sollen.

2003 war der Kreisverkehr Birk durch den Landesbetrieb Straßenbau NRW angelegt worden. Es wurde seinerzeit dort Ackerboden angeschüttet, der - wie sich erst später herausstellte - mit Dauerunkräutern durchsetzt war. Da die neu gestaltete Fläche zügig bepflanzt werden musste, habe - so Groten in der Sitzung - keine Zeit für eine Bodenpflege zur Verfügung gestanden.

Angesichts der Tatsache, dass keine Herbizide eingesetzt werden durften, sei eine erfolgreiche Bekämpfung der Dauerunkräuter nicht möglich gewesen. So habe sich das Erscheinungsbild des Kreisels von Jahr zu Jahr verschlimmert. Jetzt soll vom äußeren Rand der Boden abgetragen werden, so dass lediglich der mittlere Bereich mit einem Durchmesser von 13 Metern in der jetzigen Höhe erhalten bleibt.

Der äußere Rand wird dann bis zum Mittelbereich angeschrägt und mit Rasen eingesät und unterschiedliche Blumenzwiebel eingebracht. Erhalten bleiben sollen im Mittelbereich die Bäume. Dort wird unter den bereits vorhandenen Birken Flies ausgelegt, was mit Schotter verfüllt wird. Im Wurzelbereich der Birken werden Gräser und in der Schotterfläche Solitärgräser gepflanzt.

Groten: „Durch die Um- und Neugestaltung wird einerseits der Pflegeaufwand bis auf ein Drittel reduziert und andererseits das Erscheinungsbild des Kreisel erheblich verbessert.” Joseph Bongard gab der KDW für die in der Mache befindlichen Kreisverkehre der K 34 (Osttangente) auf den Weg, heute schon ein Augenmerk auf Sponsoring bei deren Gestaltung zu legen.