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Würselen: Würselen: Metropolis-Kino ist gerettet

Würselen : Würselen: Metropolis-Kino ist gerettet

Metropolis-Vorsitzender Uwe Oelsen-Fritz zieht nach den ersten fünf Monaten des auf einmal wöchentlich umgestellten Spielbetriebs ein positives Resümee: „Das Metropolis ist gerettet, das Kino kann langfristig als gesichert angesehen werden.”

Zu verdanken ist das einem engagierten Team. Rund 20 Ehrenamtler boten dem Vorstand in Krisenzeiten ihre Mithilfe an. Der Vorsitzende: „Die neuen Filmvorführer und Thekenkräfte sind mittlerweile eingearbeitet. Es läuft gut. Die Stadt kommt Metropolis sehr entgegen”, lobt Uwe Oelsen-Fritz die Kooperation.

Die Stadtentwicklungsgesellschaft (SEW) verzichte auf Miete und Nebenkosten. „Auf dieser Basis und durch die finanzielle Unterstützung durch die rund 150 Mitglieder des Vereins ist das Kino überlebensfähig”, erklärt der Vorsitzende.

Dank Unterstützung von Firmen werde das Programmheft kostenlos erstellt, die Verteilung erfolge über Ehrenamtler. Der Internet-Auftritt werde zur Zeit überarbeitet und gehe voraussichtlich im Juni in neuer Form ins Netz. Die Filmdisposition werde vom Kulturbahnhof in Jülich übernommen.

Da die Standorte im angeschlossenen Abspielring nicht wie die Würselener über entsprechend dimensionierte Projektoren verfügen, werden die Streifen weiterhin auf zwei Rollen angeliefert. An die kurze Pause mitten in den Vorstellungen habe sich das Publikum jedoch schon gewöhnt.

In der kommenden Open-Air-Saison werde Metropolis nicht das Kino auf der Freilichtbühne Burg Wilhelmstein ausrichten. Wegen der überalterten Projektoren hätte der Verein ein Gerät ausleihen müssen. Unter diesen Bedingungen und unter Zugrundelegung der in den letzten Jahren für das Open-Air-Kino im Jülicher Brückenkopf-Park kalkulierten Zahlen sei ein Angebot gemacht worden, das von der SEW jedoch nicht angenommen worden sei. Das Herzogenrather Kommunale Kino „Cinema Peperoni” habe den Zuschlag erhalten.