Herzogenrath: Wörmscher Sandhöpper erinnern an Gründung vor 65 Jahren

Herzogenrath: Wörmscher Sandhöpper erinnern an Gründung vor 65 Jahren

Die KG Wörmscher Sandhöpper blickt in dieser Session auf 65 Jahre Vereinsgeschichte zurück. Auf der Matinee im Lokal Bürgerhof erinnerte Präsident Detlef Serf an die Anfänge der Gesellschaft. Männer der ersten Stunde wie der damalige Vorsitzende Christian Leufgen oder der frühere Präsident Hermann Reulen kamen noch einmal zu Ehren.

Die KG Wörmscher Sandhöpper gründete sich am 11.11.1951 in der legendären „Feuchten Eule“ (Gaststätte Engelen, Nivelsteiner Weg) Worm. Das damalige Gründungslokal (1976 abgerissen) ziert natürlich heute den Jubiläumsorden und die -urkunden. Die Urkunden gestaltete der Ehrensenator Alwin Handels.

Den Entwurf für den Orden zeichnete der Künstler Joachim Reul, der die Randtexte in Spiegelschrift setzte. Eine triefend nasse Eule und das Maskottchen der Sandhöpper, der Hase, umrahmen den historischen Gebäudetrakt.

Das Zepter überreicht

Bei der Matinee marschierten die Wörmscher Sandhöpper als erste auf die Bühne, als Eisbrecher bekam die Minigarde viel Beifall. Zur neuen Jugendpräsidentin wurde Sarah Serf proklamiert. Sie erhielt aus den Händen von Ingo Teuber und Melanie Paffen die Jugendpräsidentenkette und das Zepter überreicht. Herbert Meyer vom Verband Aachener Grenzlandkreise gratulierte.

Ein Dank ging an Ingo Teuber, der die Sessionsorden in diesem Jahr stiftete. Mit dem „Franz-Elmanowski-Gedächtnis-Orden“ wurde Melanie Paffen ausgezeichnet. Sarah Serf hatte dann die Ehre, gemeinsam mit dem großen Präsidenten durch die Matinee zu führen. Dabei ging es Schlag auf Schlag, aus Frelenberg marschierte das Dreigestirn mit Prinz Marcel, Bauer Niclas und Jungfrau Wilfried in den Saal. Anschließend wurden empfangen die Wurmtalfunken Übach-Palenberg, die KG Flößer Jecke, Jecke Bürgerwehr Boscheln, KG Buscher Jonge Alsdorf und die Erste Große Brander KG.

Zusätzlich waren mit dabei die KG Happy Merkstein, die Narren- und Piratengarde Vicht, die KG De Bahkäuvjere, die KG Moulenhöher Jonge und der TSC Merkstein. Ein Heimspiel hatte das Merksteiner Prinzenpaar Friedel I. und Kerstin nebst großem Gefolge.

(fs)
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