Baesweiler: „Woche der Senioren“: Gleich zwei Einakter zum Auftakt

Baesweiler: „Woche der Senioren“: Gleich zwei Einakter zum Auftakt

Heiter bis stürmisch: So präsentierte sich die humoristische „Wetterlage“ zum Auftakt der Woche der Senioren. Die Stadt Baesweiler als Ausrichterin der einwöchigen Veranstaltungsreihe hatte den Theaterverein 1985 Oidtweiler zu zwei Einaktern ins Pädagogische Zentrum des Gymnasiums geholt. Dort amüsierten sich etwa 400 Besucher über die beiden Vorstellungen. Die auch noch, das wurde mit viel Anerkennung bedacht, kostenlos zu sehen waren.

Regisseurin Ingrid Blümel hatte fünf ihrer Mitspieler ins lustige Rennen geschickt. Da klopften sich auch Bürgermeister Willi Linkens und die Seniorenbeauftragte Christiane Hanek immer wieder auf die Schenkel. In Vorstellung eins widmete sich das Ensemble dem „Witwer in Not“. Peter Fuhren, ganz in seiner Witwerrolle aufgehend, sieht sich plötzlichen Kuppelversuchen gegenüber. Er soll mit einer heiratslustigen Dame (Marion Moll) in den ewigen Bund getrieben werden.

Initiiert vom befreundeten Ehepaar, das von Marlene Hüttner und Heinz Willi Clahsen, gespielt wurde. Doch aus der „Nummer“ kam der Witwer dank abenteuerlicher Verkleidungsversuche und der Mithilfe seines Freundes (Dieter Heipertz) dann doch noch heraus. Untypisches Ende: Diesmal „kriegten“ sich — sehr zur Freude des Witwers — die Hauptpersonen einmal nicht.

Im zweiten Stück, betitelt mit „Was ist denn nur mit Opa los“ ließen die Oidtweiler Theaterdarsteller den Großvater als „Schikanöres“ walten, dem so ganz und gar nicht beizukommen war. Auch Fluchtversuche des Alten Herren, Rasieraktionen mit der Heckenschere und weitere heitere Versuche ihn zur Räson zu bringen fruchteten nicht. Doch am Ende hatten sich alle wieder lieb.

Der Theaterverein machte an diesem Abend auch beste Werbung für sein neues Stück „Die (k)nackigen Landfrauen“. Am 14. und 15. Oktober ist die Premiere im Settericher Parkrestaurant Werden.

(mas)
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