Würselen: „Wilder Müll“ kostet viel Geld

Würselen: „Wilder Müll“ kostet viel Geld

Dass die Kommunalen Dienstleistungsbetriebe Würselen (KDW) immer wieder wegen wilder Müllablagerungen ausrücken müssen, sind deren Mitarbeiter leidgeprüft gewohnt. Dabei wird meist vergessen, dass die entstehenden Kosten zu Lasten der Allgemeinheit gehen.

Jetzt hatten es die KDW-Mitarbeiter mit wilden Müllmengen zu tun, die bislang Bekanntes überstiegen. Im rückwärtigen Bereich des Flughafens Merzbrück, auf einem Feldweg der verlängerten Kerstengasse, hatten rücksichtslose Zeitgenossen rund 15 Tonnen Bauschutt, Restmüll und Sperrmüll hinterlassen. Mit dem Müll wurden nun die Furchen des von Landwirten genutzten Feldweges aufgefüllt und planiert. Die Kosten werden auf rund 3900 Euro beziffert.

Wenige Tage später wurde eine weitere große Abfallablagerung neben der K 34 entdeckt. Es handelte es sich ebenfalls um Bauschutt, Rest- und Sperrmüll aber auch Schadstoffe — insgesamt rund 20 Tonnen Müll. Die Entsorgungskosten wurden auf rund 5500 Euro summiert. Hinweise zu diesen Ablagerungen und weiteren sonstigen wilden Müllkippen nehmen die Mitarbeiter der KDW unter Telefon 02405/413310 entgegen.

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