Baesweiler: Wieder reiche Bescherung bei den Tafeln

Baesweiler: Wieder reiche Bescherung bei den Tafeln

Alle Jahre wieder verlässt das Team der Baesweiler Tafel um Willy Feldeisen im Dezember sein Hauptquartier an der Jülicher Straße und zieht um in die Mehrzweckhalle Grabenstraße. Im Gepäck werden die fleißigen Ehrenamtler auch in diesem Jahr wieder Hunderte „Weihnachtskisten“ und ein riesiges Arsenal an Spielzeug haben.

Der zweitägige Umzug ist schlicht durch Platzmangel zu erklären. Die ehemalige Gaststätte „Haus Götting“, welches der Tafel seit November 2015 als Heimat dient, kann nicht die Kapazitäten für die inzwischen elfte Auflage der „Weihnachtskistenaktion“ bieten.

Neben den seit Jahren gut funktionierenden Kooperationen mit der Stadt und den Sportvereinen, die die Halle sonst nutzen, ist Feldeisen besonders stolz auf das breite Echo, welches die Aktion Jahr für Jahr bei den Spendern erzeugt. Nichtsdestotrotz wünscht er sich, dass auch hier bislang ungenutzte Ressourcen den Weg an die Grabenstraße finden: „Es gibt viele Haushalte, die aus verschiedenen Gründen nicht selbst zum Ausgabetermin erscheinen können. Leider waren zuletzt am Ausgabetag selbst schon ein Großteil der Gaben verteilt.“

Bei einer höheren Anzahl von gespendeten Gütern könne man so diesen Personen einige Kisten separat vorbeibringen — und auf diese Weise für noch mehr leuchtende Augen sorgen. Bevor allerdings die letzten Kisten „verschifft“ werden, wartet auf die Ehrenamtler noch einiges an handwerklicher Arbeit.

Am kommenden Mittwoch, 13. Dezember, werden Feldeisen und Kollegen frühzeitig damit beginnen, die Sporthalle mit schützenden Gummimatten auszulegen. Von 10 bis 18 Uhr findet dann die Warenannahme statt.

Voll bis unter die Decke

Eine knappe Woche vor dem Ausgabetermin (Donnerstag, 14 Dezember, von 10 bis 16.30 Uhr) sind sowohl die Lagerräume im „Haus Götting“, als auch Feldeisens privater Keller schon voll bis unter die Decke. Kleinere Probleme tauchen natürlich am laufenden Band auf, aber mit viel Ehrgeiz und Geduld wird jedes von ihnen lösbar sein, so Feldeisen. „Die Dankbarkeit, die die Leute bei der Ausgabe zeigen, entschädigt für alle Strapazen.“

Neben den vielen Firmen und Institutionen, die sich an der Spende beteiligen, werden unter anderem auch die Friedensschule, das Baesweiler Gymnasium, der Oidtweiler Kindergarten und die Oidtweiler Grundschule Kisten vorbereiten. Feldeisen bat im Vorfeld nochmals darum, Spielzeug separat zu verpacken, da dieses einen eigenen Stand erhält. Ferner muss natürlich davon abgesehen werden, leicht verderbliche Lebensmittel in die Kisten und Tüten zu packen. Konserven, Nudeln und ähnliches sind natürlich gerne gesehen.

Neben den Baesweilern sind im Nordkreis natürlich auch die Kollegen mit ähnlichen Aktionen aktiv: Beim Alsdorfer Tisch (St-Castor-Haus, Im Brühl 1, 52477 Alsdorf) sowie bei der Würselener Tafel (Jugendheim der Pfarre St. Sebastian, Wilhelmstraße 7, 52146 Würselen) findet die Warenannahme der Weihnachtskisten auch jeweils am Mittwoch, 13. Dezember, ab 10 Uhr statt. Während Alsdorf bereits um 18 Uhr die Pforten schließt, haben die Würselener eine Stunde länger offen. Die Ausgabe am Folgetag beginnt ebenfalls in beiden Fällen um 10 Uhr. In Alsdorf geht sie bis 16 Uhr, in Würselen bis 19 Uhr.

Die Kollegen von der Herzogenrather Tafel (Gemeindehaus an der Markuskirche, Geilenkirchener Straße 41, 52379 Herzogenrath) nehmen Waren an am Montag, 18 Dezember, von 10 bis 18 Uhr. Ausgabetermin ist der folgende Dienstag, 19. Dezember, von 10 bis 18 Uhr.