Alsdorf: Weiteres Gutachten: Wie teurer wird das Luisenbad?

Alsdorf : Weiteres Gutachten: Wie teurer wird das Luisenbad?

Ein vorläufiges, aber nicht abschließendes Ergebnis liegt der Stadt Alsdorf mit Blick auf den Sanierungsbedarf des Luisenbads vor. „Der Beton muss noch genauer untersucht werde, da gibt es noch Unwägbarkeiten“, sagt Bürgermeister Alfred Sonders (SPD) auf Nachfrage unserer Zeitung.

Die gesamten Betonbauten stünden auf dem Prüfstand, „vor allem aber das Becken“. Damit werde man nicht vor den Osterferien fertig werden. Eigentlich sollte der Abschlussbericht des Ingenieurbüros für Sport- und Bäderbetriebe Anfang des Jahres vorliegen.

Fraglich ist auch, ob der aktuelle Zwischenstand auf der Tagesordnung des Sportausschusses am Dienstag, 6. Februar, stehen wird. Denn: „Zu finanziellen Auswirkungen werde ich zum jetzigen Zeitpunkt nichts sagen“, so der Bürgermeister abschließend.

Eine Sanierung stand für den Zeitraum 2018 bis 2020 eh auf der Agenda der Stadt als Betreiberin des Schwimmbads. Im Mai des vergangenen Jahres — im Rahmen des Integrierten Handlungskonzepts zur Stärkung von Alsdorf-Mitte — ging die Stadt noch für Bad und Sauna von kalkulierten Kosten in Höhe von 993900 Euro aus. Dass diese Größenordnung nun bei einer Instandsetzung gesprengt werden würde, liegt auf der Hand.

Der „Masterplan“

Das Konzept war im Zusammenhang mit dem Landesprojekt „Starke Quartiere — Starke Menschen“ erstellt worden. Beim NRW-Sozialministerium können Städte Mittel beantragen, mittels derer soziale Aufgaben und stadtplanerische Maßnahmen unterstützt werden. Alsdorf hatte für Soziales mit seinem „Masterplan“ Gelder in Höhe von 3,6 Millionen Euro und in etwa das Dreifache für Städtebau — von Fassadensanierung bis zu besagtem Schwimmbad — beantragt.

(vm)
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