Baesweiler: Weinfest des Gewerbeverbands Baesweiler trifft auf große Resonanz

Baesweiler: Weinfest des Gewerbeverbands Baesweiler trifft auf große Resonanz

Günter Diederen nahm‘s mit dem ihm angeborenen trockenen Humor. „Wasser statt Wein“, scherzte der Vorsitzende des Gewerbeverbands Baesweiler (GVB). Das tat er mit einem Blick aus dem kleinen Zeltstädtchen heraus. Es regnete junge Hunde zum Auftakt des 12. Weinfestes.

Dennoch: Baesweiler rückte enger zusammen und machte das Beste daraus. „Wir haben ja schon im Vorfeld reagiert und den größten Raum unseres Festgeländes regensicher gemacht“, ließ sich auch Weinhändlerin Gabriela Sieberichs nicht aus der Fasson bringen.

Warum auch? Trotz der „Wasserspiele“ im Weindorf war das Stammpublikum zugegen und erfreute sich vor allem an leichten Weißweinen. „Die gehen ganz gut“, sagte Gabriela Sieberichs. Wobei sie damit rechnete, dass am späten Abend doch eher die trockenen Roten die Gunst der Gäste erobern würden. Sie bot zusammen mit dem zweiten Weinhändler Rolf Gerards eine große Palette an Rebensäften zum Verkauf an.

Natürlich probierte da auch GVB-Chef Günter Diederen gerne. Er hatte zusammen mit Bürgermeister Dr. Willi Linkens das Fest auf dem Reyplatz eröffnet und empfohlen, sich von den Regengüssen nicht verdrießen zu lassen.

Ein ganz großes Anliegen war es dem Gewerbeverbandschef, ein buntes Blumengebinde an Gabriela Sieberichs zu überreichen. „Sie hat die ganze Organisation in den Händen gehabt und sehr gute Arbeit geleistet“, begleitete Diederen die Übergabe des Blumenstraußes mit einem dicken Kompliment. Zu einem Zeitpunkt, an dem man noch hoffte, dass sich die Wettervorhersagen für „einen schlimmen Sonntag“ nicht erfüllen würden. Ein Stimmungsknick war am Auftakttag jedenfalls nicht zu beobachten.

Gäste wie Oliver Westermann aus Hamburg feierten den HSV-Sieg in Gladbach mit einem perligen Weißen, oder auch Tanja Moll genoss mit Wolfgang Macko einen leckeren Grauburgunder und feierte das Leben im Regen. Da schlossen sich auch gerne Wolfgang und Marlene Ebert an. Den beiden Eberts mundete besonders die Küche von Parkrestaurant-Koch Heribert Werden. Da machte dann auch Irmgard Göbbels gerne halt. Um einen der großen Flammkuchen zu ergattern.

Aber damit nicht genug. Sie, wie auch viele andere, mochten sich später noch im Restaurant Reyna „mal ein bisschen durchfuttern“.

Der große Andrang beim Weinfest machte einmal mehr deutlich: Es geht nichts über den zwischenmenschlichen Kontakt. Günter Diederen und Gabriela Sieberichs haben sich deshalb auch gerne an der Aktion „Heimat shoppen“ beteiligt: „Wir bieten das gerne zu unserem Weinfest an, denn dadurch wird auch die Bedeutung des ortsansässigen Handels in den Mittelpunkt gestellt. Denn der lokale Handel ist viel mehr als nur eine Plattform, auf der Ware gegen Geld getauscht wird!“

(mas)
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