Nordkreis: Weihnachtsbäume werden zu Futter für Biomassekraftwerke

Nordkreis: Weihnachtsbäume werden zu Futter für Biomassekraftwerke

Vom ganzen Glanz ist nichts mehr übrig, ein Berg aus nackten Tannen ist der Rest vom Weihnachtsfest. Auf der Mülldeponie in Alsdorf-Warden landen dieser Tage ausgediente Weihnachtsbäume aus der gesamten Region.

Tannen aus Einruhr, aus Niederzier und Körrenzig, oft liegen weite Wege hinter den Bäumen, die von 40 Fahrzeugen und 80 Mitarbeitern der Regioentsorgung eingesammelt und nach Alsdorf gekarrt werden.

Am Donnerstag wurden in Herzogenrath die letzten Tannen im Norden der Städteregion eingesammelt. Insgesamt sind es an die 200.000 Bäume, die auf der Wardener Deponie zum Fall für den Häcksler werden.

Nach der Weihnacht Waldhackschnitzel: Als Brennstoff für Biomassekraftwerke sind die kleingeschredderten Bäume geradezu ideal. „In den Nadeln sind ätherische Öle enthalten, das brennt wie Zunder“, sagt Stephanie Pfeifer seitens der Regioentsorgung. Auch als Mulch wird ein Teil der Bäume aufbereitet.

Noch bis Ende Januar wird es dauern, bis die grünen Berge weggeschreddert sind.

(ssc)
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