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Baesweiler: Weihnachts-Gala mit Spiel und Gesang

Baesweiler : Weihnachts-Gala mit Spiel und Gesang

Die „Baesweiler Weihnachtskonzerte” sind ab dem zweiten Adventsonntag in 22. Auflage zu erwarten - und in fünfter Serie in der Inszenierung und Regie von Isolde Juchem.

In drei Blöcke sind die konzertanten Aufführung und szenischen Darstellungen gegliedert, die an den Sonntagen 5., 12. und 19. Dezember in der Aula des Gymnasiums, Otto-Hahn-Straße, stattfinden. Alle Galavorstellungen beginnen um 15 Uhr; in Teilen des Baesweiler Einzelhandels und in beiden Rathäusern sind Vorverkaufskarten für 13 Euro (Vollzahler) zu bekommen.

Jeweils 45 Minuten sieht das Programm vor für die drei Konzertsegmente, die mit „Beliebten Melodien” beginnen. Vorgetragen werden sie vom Königlichen Männerchor Sankt Lambertus aus Kerkrade. Die Einsatz geben Chordirektor Jan Mertens - und Michael Allan, Pianist, der aus Köln anreist.

Freude und Spannung

Die „Szenischen Darstellungen” aus bekannten Operetten oder Musicals werden, in jedem Jahr, vom Publikum mit besonderer Freude und Spannung erwartet. Isolde Juchem, die Alsdorferin mit Wahlheimat in Brüssel, hat sich aktuell für Ausschnitte des Frederick Loewe-Musicals „My fair Lady” entschieden. Isolde Juchem wird auch hierbei auf ihrem Lieblingsinstrument, der Harfe, im Zusammenspiel mit Michael Allan die Songs begleiten.

Großartige Stimmen hat die Regisseurin - die sich zudem noch um Kostüme und Bühnenbild kümmert - von der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf gewonnen. Es singen Sibylle Eichhorn (Mezzosopran), Andreas Lenkeit sowie Dr. Roland Steingießer, beide Tenöre.

Rund 500 Gäste finden Einlass in jedes Galakonzert, das gegen 17.30 Uhr endet. Dann ist auch der letzte Block absolviert, der in Tradition der weihnachtlichen Stimmung gewidmet ist.

Drei anspruchsvolle Vorstellungen der Solisten und Chöre. Und selbstredend für Isolde Juchem, Sie ist dankbar, in der Stadt Baesweiler einen überaus hilfsbereiten Gastgeber gefunden zu haben. Zum Beispiel in der Logistik für den Bühnenaufbau. Unverzichtbar im Ensemble: der Theaterverein Oidtweiler. Die 1985 gegründete Gruppe stellt die Komparserie und Rollenspieler für die drei Aufführungen.

Was „in letzter Minute” noch geregelt werden muss - hier ein loser Saum, dort ein fehlender Knopf am Kostüm -, auch für diesen Fall begleiten Regisseurin Isolde Juchem „gute Seelen”. Mutter Christel aus Mariadorf fiebert mit ihrer Tochter bis in den Schlussapplaus hinein. Und ihre Freundinnen Liesel Knabe sowie Maria Clermont sind, bishin zur Pausenbewirtung, verlässliche Hilfen. Denn lange Erfahrungen kann man den Damen nicht absprechen. Mit 85 bzw. 81 Lebensjahren sind sie mit vielen Tücken bei großen Live-Auftritten vertraut.