Herzogenrath: Warnwesten: Felix und Frieda begleiten Kinder sicher durch den Verkehr

Herzogenrath: Warnwesten: Felix und Frieda begleiten Kinder sicher durch den Verkehr

Endlich erste Klasse! Die Freude bei den Kleinen ist riesengroß. Doch der Schulweg birgt viele Gefahren. So verunglücken im Straßenverkehr jährlich rund 30 000 Kinder unter 15 Jahren. Ein Grund: Je jünger die Kinder, desto schlechter können sie Gefahren richtig abschätzen.

Umso wichtiger ist es, die schwächsten Verkehrsteilnehmer auf dem Schulweg und in der Freizeit für alle anderen deutlich sichtbar zu machen. Dieser wichtigen Aufgabe nimmt sich die ADAC Stiftung „Gelber Engel“ schon im sechsten Jahr an: Alle Schulanfänger erhalten zu Beginn der dunkler Jahreszeit leuchtend gelbe Sicherheitswesten — insgesamt können sich so 770 000 Erstklässler überall besser sehen lassen.

An der städtischen Gemeinschaftsgrundschule Alt-Merkstein wurden sie von Karla Schleypen und Wolfgang Paffen vom Motorsportclub Scuderia Roda an den Schulleiter Klaus Zebner, der Stellvertreterin Gabriele Schröder und den Klassenlehrerinnen Anika Ehrt und Nicole Müllenmeister für die kleinen Schulanfänger übergeben. Wolfgang Paffen hob dabei hervor: „Gesehen werden kommt an! Durch das Reflektionsmaterial der Sicherheitswesten werden Kinder im Dunkeln schon aus 140 Metern Entfernung gut gesehen. Ist die Kleidung nur hell, werden sie aus einem Abstand von 40 Metern wahrgenommen. Dunkel gekleidete Kinder kann ein Autofahrer im Scheinwerferlicht erst 25 Meter vorher erkennen — möglicherweise zu spät, um rechtzeitig anzuhalten. Genau das wollen wir mit unserem Engagement ändern!“

So können Unfälle vermieden und Leben gerettet werden. In den kindgerecht gestalteten Westen mit einer modischen Kapuze ist mehr Reflektor-Material verarbeitet, als es die DIN-Norm verlangt und sie sind werbefrei. Auf den knalligen, gelb-rot leuchtenden Überziehern befindet sich der Schriftzug „Verkehrsdetektive“ sowie zwei lustige Comic-Figuren namens Felix und Frieda. Die ABC-Schützen sollen so und unterstützt von Eltern und Schulen ermuntert werden, die Sicherheitswesten zu ihrem eigenen Schutz nicht nur auf dem Schulweg, sondern auch in der Freizeit beim Spielen, Spazierengehen und Radfahren zu tragen.

(fs)