Alsdorf: Wardener Kita schafft mehr Platz für die U3-Knirpse

Alsdorf: Wardener Kita schafft mehr Platz für die U3-Knirpse

Wirklich tief buddeln mussten die Kleinen des Katholischen Kindergartens St. Jakobus in Warden nicht. Schließlich sind die Fundamente für die Erweiterung ihrer Kita schon so gut wie fertig.

Doch zeigte ihr symbolischer Spatenstich mit Plastikschäufelchen und Bauhelm, dass beim Ausbau der U3-Betreuung Tempo gemacht wird.

Von sechs auf zwölf

Seit Sommer vergangenen Jahres besuchen bereits sechs unter Dreijährige den Kindergarten. Nun werden die räumlichen Voraussetzungen dafür geschaffen, ab dem kommenden Kindergartenjahr insgesamt zwölf U3-Plätze anbieten zu können.

Dafür werden die drei bestehenden Gruppenräume um- und zusätzlich weitere Räume angebaut, damit künftig jede Gruppe einen Nebenraum mit Platz für eine Wickelkommode und einen weiteren Raum für die Kinderbettchen hat. Bis zum 1. August sollen die Ende Dezember begonnenen Arbeiten beendet sein.

Gut 260 000 Euro fließen in den Bau. Mit 204 000 Euro unterstützt das Land Nordrhein-Westfalen die Erweiterung, den Rest schultert als Träger der Kita der Katholische Kirchengemeindeverband Alsdorf.

Ohne freie Träger geht es nicht

Auch die konfessionellen Einrichtungen seien auf einem guten Weg, was die U3-Betreuung betreffe, sagte Alsdorfs Bürgermeister Alfred Sonders. „Ohne die freien Träger würden wir die angepeilte Versorgungsquote von 33 Prozent kaum erreichen können. Mit ihnen sind wir aber auf einem sehr guten Weg.”

Sieben von insgesamt neun konfessionellen Kitas in der Stadt haben die U3-Betreuung bereits gestartet oder sind auf dem Weg dorthin. „Auch in Warden ist die Nachfrage nach Plätzen sehr groß”, sagte die dortige Kita-Leiterin Karin Weidler.

Betreuungsplätze bietet ihre Kita für Kinder ab zwei Jahren an.

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