1. Lokales
  2. Nordkreis

Vorstellabend des Verbands der Karnevalsvereine Aachener Grenzlandkreise

Comedy, Parodie und Musik : Vorstellabend bei den Karnevalsvereine Aachener Grenzlandkreise

Redner, Sänger, Parodisten und Gesangs- sowie Musikgruppen gaben sich ein munteres Stelldichein - nicht zu vergessen die tanzenden Puppen. Sie alle gaben beim elften Vorstellabend des Verbands der Karnevalsvereine Aachener Grenzlandkreise (VKAG) eine Kostprobe ihres Könnens.

VKAG-Präsident Hajo Bülles freute sich, dass es dem Literarischen Komitee einmal mehr gelungen sei, in der Aula der Gustav-Heinemann-Gesamtschule ein tolles, abwechslungsreiches Programm auf die Beine zu stellen, so dass für jeden Veranstalter - ob Karneval oder Showprogramme - etwas dabei sein dürfte. Außerdem gratulierte er „Gründungsvati" Karl-Heinz Mattheis zum elfjährigen Bestehen „seines" KTC Alsdorfer Tänzer, dessen Mitglieder mit für einen reibungsfreien Ablauf des Vorstellabends sorgten. Durch die mehrstündige Veranstaltung führte in gekonnter Manier Dieter Stupp vom Literarischen Komitee.

Rote Schuhe, rotes Jackett und grüne Hose: In diesem Outfit strapazierte „Ne Bonte Pitter" (alias Edgar Andres aus Belgien) als Eisbrecher des Abends mit einem erfrischen Vortrag über Politik, Wirtschaft und Frauen die Lachmuskeln des Publikums. Ebenfalls einen Angriff auf die Lachmuskeln der Zuhörer startete „Ne Usjeflippte" (Ralph Kuhn aus Köln). Der Büttenredner erzählte eigentlich nur aus seinem Leben und nahm sich selbst dabei nicht allzu ernst.

Ein Hingucker und nicht zu übersehen war „Et superjecke Dreigestirn", dass die Puppen tanzen ließ. Vater und Sohn begeisterten mit ihrer wilden Karnevalsshow voller Tradition, Comedy, Akrobatik und Effekten. Die Jecken im Saal erlebten einen sympathisch-irren und übergroßen Prinz-Karneval mit dem die Pferde durchgingen und der vor lauter Verzückung sogar auf den Tischen tanzte. Nicht minder in Action wirbelten Bauer und Jungfrau gemeinsam über die Bühne.

Etwas langsames, etwas rhythmisches, den kölschen Schlager und ein Lied fürs Herz hatte die Gruppe „Sibbeschuss" mitgebracht. Mit profihafter Mimik und Gestik war das „Duo Firlefanz" (alias Udo Titze und Benjamin Simmat aus Würselen) wieder einmal erfrischend frisch voll in seinem Element. Die Vollblutmusiker und Clowns boten als Willi und Benni eine interaktive Show.

Zudem präsentierten sich „Josephine Ohly", „Achim und Harry", „ne Schwaadlappe", „Domhätze Nadine", „Tacheles" und „Jedöns" dem Publik und trugen so zum gelungenen jecken Vorstellabend bei, bei dem es im übrigens jede Menge Beifall für die Akteure gab.

(dag)