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SPD nominiert Landtagskandidaten: Voigt-Küppers und Kämmerling treten erneut an

SPD nominiert Landtagskandidaten : Voigt-Küppers und Kämmerling treten erneut an

Eindeutiges Votum: Der SPD-Unterbezirk will Eva-Maria Voigt-Küppers und Stefan Kämmerling wieder nach Düsseldorf schicken.

Eva-Maria Voigt-Küppers und Stefan Kämmerling werden 2022 wieder für den Landtag kandidieren. Die Aufstellungsversammlung des städteregionalen SPD-Unterbezirks drückte beiden Landtagsabgeordneten ihr Vertrauen aus. Voigt-Küppers wurde dabei einstimmig gewählt, Kämmerling erhielt 97 Prozent.

Die Würselenerin Voigt-Küppers, seit 2010 Mitglied des Landtags und stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, sieht auch in den nächsten fünf Jahren ihren Schwerpunkt in den Bereichen Familie und Bildung. In ihrer Bewerbungsrede setzte sich die staatlich anerkannte Erzieherin vor allem mit dem Thema Ganztag auseinander.

„Ab 2026 haben Eltern endlich den Rechtsanspruch auf einen Ganztagsplatz in der Grundschule. Der Ganztag ist ein ganz zentrales Element, damit Zukunft nicht länger von Herkunft abhängig ist“, rief sie den 66 Delegierten zu. „Wir müssen endlich landesweit verbindliche Qualitätsstandards schaffen, ohne dass die Kommunen dadurch zusätzlich belastet werden! Das ist ein Versprechen, das die schwarz-gelbe Landesregierung seit 2017 nicht erreicht hat.“

Stefan Kämmerling aus Eschweiler gehört dem Landtag seit 2012 an. Der Bankkaufmann ist kommunalpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, er ist verantwortlich für den Strukturwandel im Rheinischen Revier und Obmann im kürzlich eingerichteten Untersuchungsausschuss zur Juli-Flut.

„Ich will mich einsetzen für eine Region, die nicht unter die Räder kommt. Der Strukturwandel darf keine Verlierer, sondern muss Gewinner hervorbringen“, sagte Kämmerling in der Festhalle Weisweiler. Scharf ging er mit der Arbeit der Landesregierung während der Juli-Flut ins Gericht. „Warum hat die Landesregierung die Menschen nicht geschützt? Und warum treibt sie die Opfer der Flut jetzt mit umständlichen Antragsverfahren in den Wahnsinn? Das werden wir bis zum 15. Mai 2022 aufarbeiten!“

Versammlungsleiter Martin Peters zeigte sich sehr zufrieden mit den Ergebnissen: „Unsere Partei ist bestens aufgestellt für einen Wahlsieg am 15. Mai. Bei der Bundestagswahl konnte Claudia Moll ihr Direktmandat im Bundestag verteidigen. Mit einem Kanzler Olaf Scholz und einem Ministerpräsidenten Thomas Kutschaty werden wir unser Land wieder auf sozialen Kurs bringen“, sagte Peters.

(red)