Gärten als Hoffnungszeichen:: Vier Sieger bei Garten-Wettbewerb ausgezeichnet

Gärten als Hoffnungszeichen: : Vier Sieger bei Garten-Wettbewerb ausgezeichnet

„Diese Gärten machen wirklich Hoffnung denn sie sind einfach vorbildlich“, freut sich Bruno Barth, Vorsitzender der Naturfreunde Herzogenrath-Merkstein und Organisator eines Gartenwettbewerbs. Die Idee hinter dem Wettbewerb sei, etwas gegen die zubetonierten Vorgärten zu unternehmen, die einem überall ins Auge springen.

Organisiert von den Naturfreunden Herzogenrath-Merkstein in Zusammenarbeit mit den in Herzogenrath aktiven Natur- und Umweltschutzorganisationen BUND, NABU, AG Wurmtal, Soziokulturelles Zentrum Klösterchen und Biolandhof Gut Paulinenwäldchen wurden Preise für Privatpersonen ausgelobt, die ihre Gärten ökologisch und insektenfreundlich gestalten.

18 Bewerbungen gab es schließlich aus ganz Herzogenrath. Mit Günter Kalinka und Hans Raida hat Bruno Barth die 18 privaten Gärten an zwei Tagen persönlich in Augenschein genommen. Vier Bewerber waren laut Urteil der Jury preiswürdig: Doris Dirksen aus Merkstein, Rudolf Heuschen aus Merkstein, das Ehepaar Claudia und Peter Quadflieg aus Ritzerfeld und Hannes van der Meide aus Herzogenrath. „Sie alle haben in den vergangenen Monaten und teilweise auch Jahren aktiv etwas an ihrem Garten verändert und ihn damit verbessert“, erklärte Bruno Barth den geladenen Gästen.

Es könnten auch Kleinigkeiten sein, wie etwa ein paar Beutel Blühsamen auszustreuen und müsse daher nicht mit großen Investitionen verbunden sein. „Das Ehepaar Quadflieg etwa hatte einen alten Bauernhof geerbt und den Garten mit Obstbäumen vervollständigt. Rudolf Heuschen ist pensionierter Bergmann und hat aus einem Nutzgarten eine blühende Wiese mit Insektenhotel geschaffen“, nennt Bruno Barth zwei Beispiele unter den Siegern.

Hannes van der Meide hat in seinem Garten für die Kinder einen Bereich mit Spielgeräten, dahinter einen Blühgarten und daran angrenzend einen Nutzgarten für Obst und Gemüse. Und Doris Dirksen hat ein altes Haus geerbt, hegt und pflegt zusammen mit ihrer Schwester einen Wildgarten.

Sämtliche prämierten Gärten wurden von Günter Kalinka und Hans Raida im Detail vorgestellt. Die Preisverleihung wurde eingerahmt durch ein kleines Programm mit Musik von Hans Brandt, dem Hausmusiker des Kulturzentrums Klösterchen.

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