Würselen: Vier im Rennen ums Bürgermeisteramt

Würselen: Vier im Rennen ums Bürgermeisteramt

Jetzt ist es amtlich: Der Wahlausschuss in Würselen hat sechs Parteien und eine Gemeinschaft zur Kommunalwahl am 25. Mai zugelassen: Neben SPD, CDU, UWG, FDP, Bündnis 90/Die Grünen tritt erstmals auch Die Linke an.

Vier Kandidaten kämpfen um den Chefsessel im Rathaus. Bei allen Bewerbern handelt es sich um gute Bekannte in der Würselener Kommunalpolitik. Als erster hatte Amtsinhaber Bürgermeister Arno Nelles (SPD) bekundet, starkes Interesse an einer Wiederwahl zu haben. Nelles, Jahrgang 1954, hatte seine Amtszeit sogar verkürzt, weil es sinnvoll sei, Kommunalwahl und Bürgermeisterwahl wieder zusammenzulegen“. Seine Nominierung war bei den Sozialdemokraten reine Formsache.

Will Bürgermeister bleiben: Arno Nelles (SPD/l.). Wollen Verwaltungschef und Ratsvorsitzender werden: (v.l.) Werner Birmanns (CDU), Hans Carduck (FDP) und Bernd Parschmann (Bündnis 90/Die Grünen). Foto: Wolfgang Sevenich (3) und Georg Pinzek

Die Christdemokraten schicken mit Werner Birmanns, den langjährigen Ersten Beigeordneten, ins Rennen. Seit 14 Jahren ist er in der Führungsetage des Rathauses aktiv. Birmanns, Jahrgang 1957, setzte sich in einer parteiinternen Abstimmung gegen den Bewerber Gottfried Kern durch.

Will Bürgermeister bleiben: Arno Nelles (SPD/l.). Wollen Verwaltungschef und Ratsvorsitzender werden: (v.l.) Werner Birmanns (CDU), Hans Carduck (FDP) und Bernd Parschmann (Bündnis 90/Die Grünen). Foto: Wolfgang Sevenich (3) und Georg Pinzek

Für die Liberalen geht Hans Carduck, Jahrgang 1944, ins Rennen. Der FDP-Frontmann ist als Ausschussvorsitzender in Sachen Stadtentwicklung engagiert. Die Grünen hoben Bernd Parsch-mann, Jahrgang 1949, aufs Schild. Parschmann ist seit vielen Jahren bei den Grünen in Würselen sowohl im Ortsverband als auch in der Fraktion tätig.

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Für die UWG begründete Fraktionsvorsitzender Theo Scherberich die Entscheidung keinen Kandidaten aufzustellen: „Unsere Ansprüche sind hoch. Wir erwarten von einem geeigneten Kandidaten mindestens eine verwaltungstechnische Ausbildung. Darüber hinaus sind juristische Kenntnisse wünschenswert.

Wir haben in unseren Reihen Personen, die durchaus Potenzial haben, bei dieser Wahl mit einem guten Ergebnis abzuschließen. Wir lehnen es aber ab, einen Zählkandidaten zu benennen, um gegebenenfalls in eine Stichwahl zu gehen, die unseren eh schon strapazierten Haushalt nur noch unnötig belasten würden.“

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