Würselen: Viele Helfer gehen bei der alten Schule tatkräftig ans Werk

Würselen: Viele Helfer gehen bei der alten Schule tatkräftig ans Werk

Über 20 Frauen und Männer der Bardenberger Ortsvereine waren jetzt angetreten, um die Räume in der ersten Etage der alten Schule „Am Kaiser“ zu entkernen. Der Bardenberger Heimatverein hatte gerufen, und viele Helfer erschienen, die kräftig Hand anlegten.

Die Stadt hatte einen Container bereitgestellt, der am Ende eines arbeitsreichen Tages richtig voll war. Vor allem ging es nach Rücksprache mit der Stadtverwaltung darum, im Inneren Platz für eine zusätzliche Treppe zu schaffen, die künftig die erste mit der oberen Etage verbinden soll.

Das hintere Treppenhaus bleibt somit als reiner Fluchtweg erhalten. Damit wird dem Feuerschutz des gesamten ehemaligen Schulgebäudes Rechnung getragen werden. Wie zu erfahren war, hat auch der Denkmalschutz zu dieser Lösung sein Plazet gegeben. Es mussten Zwischenwände abgerissen und verbliebene Einrichtungsgegenstände ausgebaut werden. So kam eine Menge Schutt zusammen, der über die alte Schultreppe nach draußen in den Container entsorgt wurde.

Für eine Stärkung zwischendurch sorgten die Frauen des Heimatvereins. Der Vorsitzende des Heimatvereins, Thomas Havers, zog am Ende eine positive Bilanz: „Es war eine prima Aktion!“

Mit dieser Aktion haben die Vereine, die bisher und auch künftig die alte Schule nutzen wollen, nicht nur Wort gegenüber der Stadtverwaltung gehalten, sondern sie auch erneut in die Pflicht genommen. Denn jetzt ist diese wieder am Zuge. Wie verabredet, kann jetzt der Auftrag für das neue Treppenhaus erteilt werden. Wenn dieses realisiert ist, können die weiteren Ausbaumaßnahmen der oberen beiden Etagen in Angriff genommen werden.

Professionelle Hilfe nötig

Da müssen neue Toiletten eingebaut und die Räumlichkeit unterteilt werden. Viele bauliche Maßnahmen werden noch von den Vereinen zu schultern sein. Für Thomas Havers wäre es eine feine Sache, „wenn uns Fachleute aus den verschiedensten Handwerksbereichen unterstützen könnten“. Man habe zwar viele fleißige Helfer in den eigenen Reihen, aber dennoch sei man auf Unterstützung von Spezialisten angewiesen. Man sei für jede Hilfe dieser Art dankbar, wirbt der Vorsitzende um Unterstützung.

(ehg)
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