Würselen: Veytaler Ritterfest: Schwerter, Schilde und Kettenhemden faszinieren

Würselen: Veytaler Ritterfest: Schwerter, Schilde und Kettenhemden faszinieren

Zum Ritterfest rund um Burg Wilhelmstein hatte die Veytaler Ritterschaft eingeladen. Fünf Jahre ist es her, dass sie das erste Mal ihre Zelte an der Bardenberger Burg aufgeschlagen hat, auch wenn sie inzwischen fast jedes Wochenende irgendwo in Europa auf den großen Ritterspektakeln auf der Turnierbahn kämpft, kommt sie immer wieder gerne in ihre Heimat im Aachener Raum auf die Burg Wilhelmstein.

Es ist zwar keine Großveranstaltung, meint Prinz Norbert von Thule, aber unsere Schwertkampfkunst bleibt dieselbe, die sonst nur Kaiser, Königen und tief in die Tasche greifenden Gästen vorbehalten bleibt. Rund 30 Zelte wurden unterhalb der Burg aufgebaut.

Doch der Dauerhöhepunkt der Veranstaltung war wieder der Zauberer Magus Antonius, der pausenlos mit seinem unerschöpflichen magischen Repertoire Kinder und Erwachsene gleichermaßen begeisterte. Auch Pferde, mittelalterliche Tänze und das Kiddy-Battle, die Schlacht nach der großen Ritterschlacht, wenn die Kinder mit Schaumstoffröhren gegen die eisengepanzerte Ritterarmee zu Felde ziehen, waren wieder mit dabei.

Aber auch die echten Waffen der Ritter, wie Schwerter, Schilde, Kettenhemden und Rüstungen konnten unter der Aufsicht erfahrener Kämpfer an- und ausprobiert werden. In der Kinderrüstkammer „Bardinbach“ konnten die Kinder Holzschilde und Schwerter unter fachkundiger Anleitung selber bemalen.

Für das leibliche Wohl sorgte eine Feldbäckerei mit einigen Dutzend Flammkuchenvarianten und die Moulenshöher Wurstbräterey. In der Adelstaverne „Zum hohen Ross“ konnte man mit Wasser, Limonaden und Bier seinen Durst löschen oder die Mittelalterspezialitäten Odin, Met und Kirschbier genießen.

(fs)