Herzogenrath: Vetrotex: „Müssen den Betroffenen schnell helfen”

Herzogenrath: Vetrotex: „Müssen den Betroffenen schnell helfen”

„Wieder einmal haben Manager über die Köpfe der Betroffenen hinweg und ohne Rücksicht auf deren Belange entschieden”, urteilt SPD-Fraktionschef Gerhard Neitzke in Sachen Produktions-Aus bei Vetrotex.

Viele hätten Kredite aufgenommen, etwa für ein Eigenheim. Nun müsse die Politik handeln, „damit es bei den Betroffenen nicht zu einem Kollaps kommt”.

So hat die SPD mit Vetrotex-Betriebsratschef Rolf Cüpper für 8. Juni einen Gesprächstermin vereinbart. „Wir erwarten, dass die Bundes- und Landespolitiker ebenso schnell und konsequent handeln, wie dies bei den Rettungspaketen für angeschlagene Banken der Fall war”, fordert Neitzke.

Sein „besonderes Mitgefühl” drückt CDU-Bundestagsabgeordneter Helmut Brandt den Vetrotex-Mitarbeitern aus. „Es gilt nunmehr, alles daran zu setzen, die Folgen für die betroffenen Arbeitnehmer so erträglich wie möglich zu gestalten. Hieran möchte ich gerne, soweit es mir überhaupt möglich ist, mitwirken”, teilt er mit.