Alsdorf: Verteilerkasten in Alsdorf umgefahren, Ampel ausgefallen

Alsdorf : Verteilerkasten in Alsdorf umgefahren, Ampel ausgefallen

Die Ampelanlage auf der vielbefahrenen Kreuzung Kurt-Koblitz-Ring (Bundesstraße 57)/Broicher Straße in Alsdorf ist seit Mittwochvormittag ausgefallen. Auslöser war ein Unfall, der sich um 10.29 Uhr ereignete, wie die Polizei auf Nachfrage unserer Zeitung mitteilte.

Eine 55-Jährige Frau war mit einer 88-jährigen Beifahrerin und einem fünfjährigen Kind auf dem Kurt-Koblitz-Ring Richtung Würselen unterwegs und bog nach links in die Broicher Straße ein. Dabei übersah sie laut Polizeibericht den entgegen kommenden Wagen eines 75-Jährigen.

Vier Leichtverletzte

Der Pkw des Mannes wurde durch den Zusammenprall gegen den Verteilerkasten geschleudert, der aus der Verankerung gerissen wurde und umkippte. Die Ampel fiel aus. Alle vier Personen wurden nach ersten Erkenntnissen leicht verletzt und kamen ins Krankenhaus.

Die Feuerwehr reinigte die Fahrbahn von Betriebsstoffen. Beide Autos mussten abgeschleppt werden. Eine Fachfirma kümmerte sich um den Verteiler. Der war aber offenbar nicht mehr zu reparieren und wurde entfernt. Die aus dem Boden ragenden Kabel wurden isoliert und die Stelle, an der der Kasten gestanden hatte, mit rot-weißen Sperrgittern gesichert. Da die Reparatur längere Zeit in Anspruch nimmt, wurde durch Aufstellen zusätzlicher Baken und Schilder das Linksabbiegen von der B57 in die Broicher Straße unterbunden, um nicht noch mehr Unfälle zu provozieren.

Es ist nicht das erste Mal, dass bei einem Unfall auf dieser Kreuzung der Verteilerkasten von einem Fahrzeug beschädigt wurde, wie unter anderem auch ein Anlieger und Leser unserer Zeitung mitteilte.

Auf Nachfrage sagte der Erste Beigeordnete der Stadt Alsdorf, Ralf Kahlen, der für die Kommune schon so manche Verhandlungen in Sachen B57 mit dem Bauträger, dem Landesdienst Straßen NRW, geführt hatte, dass sich vor rund zwei Wochen die Unfallkommission mit dieser Kreuzung beschäftigt hat. Dieser Arbeitsgruppe gehören Vertreter der Polizei, des Straßenbauträgers und Verwaltungsmitarbeiter der jeweiligen Standortkommune an.

Bei solchen Zusammenkünften werden Unfallberichte ausgewertet, um Ansätze für mögliche Verbesserungen und mehr Sicherheit ausfindig zu machen. Kahlen versicherte, dass die Stadt Alsdorf mit Blick auf den jüngsten Unfall auf dieser Kreuzung nochmals nachhake und das Gespräch mit dem Landesdienst Straßen NRW suchen werde.

(-ks-)
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