Würselen: Väter forschen mit ihrem Nachwuchs

Würselen: Väter forschen mit ihrem Nachwuchs

Wie verändert sich die Wasseroberfläche, wenn dem Wasser Spüli zugesetzt ist? Wie viel Kraft hat Wasser? Wie viel Luft passt in eine Seifenblase? Die Kinder in der fünfgruppigen DRK-Einrichtung der Kita mit dem Elefanten in der Birkenstraße konnten das alles ausprobieren.

Deshalb wurde die Kita jetzt zum dritten Mal als „Haus der kleinen Forscher“ rezertifiziert. „Damit fördern wir den Entdeckergeist von Mädchen und Jungen und begleiten sie qualifiziert beim Forschen“, erklärte Erzieherin Alexandra Koroletz. Im Kindergarten-Alltag bedeutet das, dass die Kinder während Kinderkonferenzen ihren Erzieherinnen vortragen, was erforscht werden soll.

„Die Stiftung ,Haus der kleinen Forscher‘ verankert die alltägliche Begegnung mit Naturwissenschaften, Mathematik und Technik dauerhaft und nachhaltig in Kitas und Grundschulen. Damit setzt sie sich für bessere Bildungschancen vom Nachwuchs ein“, sagte Nadejda Pondeva vom Bildungsbüro der Städteregion, die die Rezertifizierungsurkunde überbrachte. Mit insgesamt 120 Einrichtungen in der Städteregion, die die Ideen vom „Haus der kleinen Forscher“ an die Kinder weitergeben, ist die Städteregion gut aufgestellt.

Dass dabei auch Eltern einbezogen werden, zeigten die Väter in der Birkenstraße. Die forschten gemeinsam mit ihrem Nachwuchs. Da blubberten sie gemeinsam mit Strohhalmen in Spüliwasser und konnten wahre Schaumberge erzeugen. Oder konnten mit Hilfe von Lebensmittelfarbe sehen, wie viel Luft in eine Seifenblase passt. „Indem Kinder Phänomene genau beobachten, untersuchen und vergleichen und sich dann überlegen, wie irgendwas funktioniert, stärken sie ihre Fähigkeiten, Probleme zu lösen“, so Koroletz.

(ny)