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Alsdorf: Unterstation ein Hort für Kunst und Jugend

Alsdorf : Unterstation ein Hort für Kunst und Jugend

Die Runde von Vertretern des Landes, der Stadt Alsdorf sowie deren Verbänden und anderen ist am Dienstagabend einig geworden: Das Transformatorengebäude namens „Unterstation” wird zu einem Kultur- und Jugendzentrum umgebaut.

Nach der Lenkungsgruppe bestätigte am Mittwoch die Stadthallengesellschaft (Foga GmbH) die Übernahme des denkmalgeschützten Hauses in markanter Lage am neuen Alsdorfer Bus- und Bahnhof.

Am Freitag werden beim Regierungspräsidenten in Köln die erforderlichen Zuschussanträge gestellt, bestätigten Hans Albert Hambücker (Aufsichtsrat Foga) und Bürgermeister Helmut Klein für die Verwaltung. Denn es geht um sehr viel Geld, das die Stadt nicht aufbringen kann.

Aufhänger ist ein Kulturaustausch europäischen Ausmaßes. Den hat die EU akzeptiert und gibt rund vier Millionen Euro aus für das „Gemaal-Projekt”. Zusammengesetzt aus den Namen Genk, Eupen, Maastricht, Alsdorf, Lüttich, hat diese „Selbstverpflichtung zur kulturellen Kreativität”, so Hans Albert Hambücker, ihren Namen bekommen. Der übrigens bleibt, obschon sich das belgische Lüttich bereits aus dem Kreis der Interessenten verabschiedet hat.

Die verbliebene Gemaal-Gemeinschaft will auf Mindestfrist fünf Jahre lang Kultur „machen”, vom Konzert bis zum Theater und anderes Auffälliges mehr. Jede Kommune produziert drei Ereignisse, die abwechselnd durch alle Projektstädte touren. In Alsdorf soll der passende Ort dazu die Unterstation sein. Die Landesentwicklungsgesellschaft (LEG) übergibt zu diesem Zweck die Halle der Stadt, bzw. der Foga, die sich mit weitergehenden Nutzungskonzepten beschäftigt. Vorrangig im Keller des Hauses soll der stadtzentrale Jugendtreff installiert werden.