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Alsdorf: UnterRock-Festival: Bands kommen gut an

Alsdorf : UnterRock-Festival: Bands kommen gut an

In Zusammenarbeit der beiden städtischen Jugendtreffs Alte Dorfschule und Altes Rathaus, stieg „UnterRock-Konzert” in Mariadorf.

150 Fans der alternativen Musikszene folgten der Einladung. „Ich habe mit der Veranstaltung durchweg gute Erfahrungen gemacht. Die Bands kommen immer hervorragend an. Alsdorf ist eine echte Metal-Stadt”, verriet Dagmar Prell, Veranstalterin des Konzerts.

Als erste Band lieferten „Monkey Wrench” auch sofort den Beweis. Mit verschiedenen Einflüssen aus dem New Metal und Hardcore-Bereich, trafen sie den Nerv des Publikums. Wer bei diesem emotionsgeladenen Powersound nicht mitging, hatte in der angeheizten Menge verloren.

Die Mariadorfer Jungs spielten Songs wie „Weak Point” oder „Choke” in gewohnter und mittlerweile auch überregional bekannter Livequalität und hinterließen ein schweißgebadetes Publikum.

„Wahnsinn, wie die Leute mitgegangen sind. Ich denke, wir konnten unsere Botschaft rüberbringen”, zeigte sich Gitarrist Sebastian Nahorniak mehr als zufrieden.

Als nächstes legten die Alsdorfer Metaller von „EX” ein gelungenes Band-Debüt hin. Die Fans des „Schwermetalls” kamen voll auf ihre Kosten und schüttelten ihr Haupt bis zur Nackenstarre.

Untermalt wurden die sozialkritischen Texte durch eine Aufsehen erregende Dia-Show, die vor allem die sozialen Brennpunkte in der Welt ansprach.

„Wir wollen die Leute aufwecken und zeigen, zu welchen schrecklichen Taten der Mensch in der Lage ist”, ausdrücklich noch einmal bei allen Sponsoren, die erläuterte Sänger Frank Döhla die Motivation und durfte sich nach einem soliden Auftritt in seinem Bestreben bestätigt fühlen.

Für den krönenden Abschluss des Abends sorgte die Punkrock-Formation von „No Comply”. Inspiriert durch eine gesunde Mischung aus sozialkritischen Stücken sowie Einflüssen aus dem Fun-Punk Bereich ging es auf der Tanzfläche ordentlich zur Sache.

„Die Räumlichkeiten sind echt optimal hier. Schön klein und voll. Wir hatten auf jeden Fall unseren Spaß, und ich denke das Publikum auch”, ließ Gitarrist Andreas Stanek, einen rockenden Abend Revue passieren.

Im Einklang bedankten sich die Bands durch eine aufwändige Licht- und Tontechnik zum Erfolg des Abends beisteuerten.