Umbau Landesstraße 223: Freigabe erster Abschnitt am Freitagmittag

Umbau der Landesstraße 223 : Erster Abschnitt wird am Freitagmittag freigegeben

Der Schulbus darf noch durchfahren, um 14 Uhr am Freitag wird dann der Abschnitt der Landesstraße zwischen Birk und K1 gesperrt. Und im Gegenzug der erste Bauabschnitt für den Verkehr freigegeben.

Die Regenfälle in den vergangenen Wochen hatten schließlich noch für eine Verzögerung gesorgt. So dass der erste Bauabschnitt des Um- und Ausbaus der Landesstraße 223 nicht, wie ursprünglich vorgesehen, unmittelbar nach Ostern freigegeben werden konnte, sondern mit rund vierwöchiger Verspätung. „Der Regen ist zwar für die Natur schön“, sagt Arnd Meyer, Projektleiter beim Straßenbaulastträger Straßen NRW, „aber für Erdarbeiten ist er halt ungeeignet.“

Senken werden verfüllt

So soll der erste Abschnitt der umgebauten L223 am kommenden Freitag, 14 Uhr, offiziell eröffnet werden. „Um 13.30 Uhr, so war die Bitte, kommt von Birk noch der Schulbus durch“, so Meier. „Und dann wird der Streckenabschnitt ab der K1 bis Birk dicht gemacht.“

Ab Montag müssen dann nicht nur die Schulbusse neue Routen wählen. Der Verkehr wird ab dann vom Schulzentrum bis zum Kreisverkehr K1 fließen können.

Neue Unterstände für Fahrgäste: Rücksichtslose Randalierer hatten bei mehreren Wartehäuschen aber bereits die Scheiben eingetreten. Foto: Jan Mönch

Mit Erdarbeiten bei Birk werden die komplexen Maßnahmen zum Um- und Ausbau der Landesstraße fortgesetzt, das heißt: Erdmassen, die zur Begradigung im ersten Abschnitt entnommen worden sind, werden in Richtung Birk transportiert, um dortige Senken auszufüllen. Danach werden nacheinander die letzten beiden geplanten Kreisverkehre gebaut, auf Höhe Finkenweg und Duffesheider Weg.

Großer Schaden durch Vandalismus

Zurzeit laufen noch Restarbeiten auf dem ersten Abschnitt, die Straßenmarkierungen sind frisch aufgetragen, auch die Leitpfosten stehen schon. Übrigens: Die beiden stattlichen Straßenbäume am Rand der alten Trasse kurz vor Bardenberg, die mit einem neonfarbenen X versehen sind, müssen doch nicht gefällt werden, versichert Meier auf Nachfrage.

Unterdessen ist es jüngst allerdings zu Vandalismus an der neuen Trasse auf Höhe Vierjahreszeiten gekommen. Unter anderem wurden Scheiben der von der Stadt aufgestellten nagelneuen Buswartehäuschen eingetreten. Und insgesamt neun neue Laternenmasten umgelegt, wie Wolfgang Fischer, Sprecher des zuständigen Energieversorgers Enwor, bestätigt.

Die Beleuchtungsanlagen seien fertig installiert, ausgetestet und betriebsbereit gewesen, legt er weiter dar. Zum Glück, so müsse man sagen, sei der Betonuntergrund offenbar noch feucht gewesen, so dass die Masten nur umgelegt und nicht abgeknickt und so zerstört wurden. Doch für das erneute Einbetonieren und Verdichten des Untergrunds sei ein zusätzlicher Kostenaufwand von rund 5000 Euro entstanden, sagt Fischer.

Die früheren Laternen seien bei Erschütterungen – etwa durch Tritte dagegen – ausgegangen, so Fischers Vermutung: „Vielleicht haben die nächtlichen Täter das hier auch versucht und dabei dann festgestellt, dass die Masten noch gar nicht fest standen.“

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