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Baesweiler: Traumergebnis für Willi Linkens

Baesweiler : Traumergebnis für Willi Linkens

Fürs Traumergebnis schleppte Wolfgang Lankow Weizenbier heran. Einen ganzen Kasten schob der CDU-Ortsverbandsvize für den bekennenden FC-Bayern-Fan Willi Linkens herüber.

Von 98 Stimmberechtigten hatten 92 für den Amtsinhaber und Bürgermeisterkandidaten 2004 mit ja gestimmt. Zwei hielten dagegen, drei enthielten sich, und eine Stimme war ungültig.

Minutenlangen Applaus schickte die Basis „unserem Willi” herüber. Aus dem Zillertal flatterte gar fünf Minuten nach der Wahl in der „Alten Schmiede” zum personifizierten CDU-„Hufeisen” Linkens ein Glückwunschtelegramm herein. Adressat war Vizefraktionschef Ferdi Reinartz.

Die Union Baesweilers feierte am Mittwochabend im gemütlichen Lokal ihren Bewerber. Sie ließ keinen Zweifel daran, dass es Professor Linkens auch zur Kommunalwahl am 26. September wieder schaffen wird. Ende November hatte die SPD an gleicher Stätte ihren Herausforderer Bernd Pehle mit dem ganzen Vertrauen ausgestattet. Nun zog die CDU mit dem Amtsinhaber nach und stattete ihn mit der erneuten Kandidatur aus.

Mit ein paar Pfeilen in Richtung des Sozialdemokraten Pehle leitete Stadtverbandschef Bruno Mohr die Versammlung ein. Der Elektroinstallateur Bernd Pehle gegen den Juristen und Verwaltungsfachmann Dr. Linkens? Da äußerte Mohr „starke Zweifel. Es geht nicht um die Person, sondern vielmehr um die Qualifikation”. Und in dieser Hinsicht müsse sich der SPD-Mann Pehle fragen lassen „ob er die hat”. Die Position des hauptamtlichen Bürgermeisters, der 220 Angestellte führt, „kann man nicht als Nebenjob betrachten”. Dies zog den Stadtverbandschef zum Tipp: „Elektroinstallateur, bleib bei Deinen Leitungen!”

Baesweiler habe unter Willi Linkens die Pro-Kopf-Verschuldung auf 130 Euro gedrückt - bei einem landesweiten Durchschnitt von 903 Euro. Die Wirtschaftsförderung des Verwaltungschefs, der seit 1985 in den Ämtern Stadtdirektor und später hauptamtlicher Bürgermeister die Kommune führt, habe nach der Zechenschließung 2800 neue Arbeitsplätze gebracht, zählte Mohr weitere Erfolge Linkens auf. Er mündete mit der Feststellung: „Die Menschlichkeit, Beliebtheit und Bürgernähe von Willi ist entscheidend und sagenhaft”.

CDU-Kreischef Axel Wirtz stattete den Chef der Nordkreisstadt mit den Vorzügen aus, er sei „nie abgehoben” und „denkt stets über die Stadtgrenzen hinaus”. Wirtz gab dem Kandidaten mit auf den Weg: „Er wird Baesweiler in eine positive Zukunft führen. Es gibt keine Alternative zu ihm.” Und Fraktionschef Herbert Geller schwärmte: „Wer hat schon solche Bewerbungsunterlagen wie Willi Linkens?” Seinen Aufgabenkatalog listete dieser detailliert auf und mahnte: „Wir dürfen auch in Zukunft nicht übermütig werden. Die Bürger erwarten von uns, dass für die von uns nicht verursachten negativen Einflüsse Lösungen gefunden werden”.