Torben Klein Abschied von den "Räubern"

Zu Gast beim WKV : Torben Klein verabschiedet sich von den „Räubern“

Der Erste Würselener Karnevalsverein startete erfolgreich in die Jubiläumssession 2018/2019. Bei der „Kölschen Nacht“ in der Aula des Gymnasiums an der Klosterstraße machte vor allem Torben Klein mit seiner Band „De Räuber“ zu vorgerückter Stunde die Nacht zum Tag!

Zuvor präsentierte der 1. WKV mit der Prinzengarde, Damengarde, Tanzpaar und Tanzmarie der Prinzengarde ihre Leistungsstärke - sehr zur Freude ihres Präsidenten Gian Mario Candrian und des WKV-Vorsitzenden Rudi Mainz. Der absolute Höhepunkt der kurzweiligen Show folgte am späten Abend: der letzte Auftritt von Torben Klein in seiner Heimatstadt Würselen als Bandleader der „Räuber“.

Auf diesen Abend habe er sich seit langem gefreut, betont er in einem Gespräch mit dieser Zeitung: „Der letzte Auftritt mit den Räubern in Würselen ist natürlich ganz besonders, obwohl jeder Auftritt für mich in Würselen immer etwas Besonderes ist, denn hier hat alles angefangen“. Seine Mutter Hanni habe früher die Kindersitzungen beim WKV geleitet und seine Schwester Birthe, sowie seine Tochter Lara, haben beim WKV getanzt. Mit dem 1. WKV und auch der KG Au Ülle verbinden ihn viele Freundschaften: „Würselen ist meine Heimat, auch wenn ich seit geraumer Zeit in Köln wohne“. Er freute sich ganz besonders auf „dieses Heimspiel“ mit vielen bekannten Gesichtern und natürlich auch mit seiner Familie im Publikum.

Bis Rosenmontag steht er noch mit den „Räubern“ gemeinsam auf der Bühne. Dann beginnt etwas Neues. Torben Klein: „Es waren sieben schöne Jahre, aber jetzt wird es Zeit für ein neues Kapitel in meinem Leben. Ab dem 1. April 2019 stehe ich alleine auf der Bühne. Momentan befinde ich mich im Studio und arbeite an meinem Soloalbum“. Nach Hits wie „Für die Iwigkeit“, „Dat es Heimat“, und auch dem neuen Sessionshit „Immer wenn ich ahn ming Heimat denk“, habe er schon einige weitere Songs geschrieben und freut sich „auf alles was kommt“. Torben Klein: „Es wird weiterhin kölsch bleiben und wenn mal ein deutscher Titel dabei ist, dann werde ich den natürlich auch singen.“ Köln sei mittlerweile seine Wahlheimat: „Ich liebe die Menschen dort, die Mentalität und den Frohsinn.“ Er habe schon viele Buchungen für die Session 2020 und jeden Tag kommen weitere Termine dazu. Klein: „Was mich sehr freut, denn das ist mein Leben: Auf der Bühne stehen und die Menschen unterhalten, Songs zu schreiben, die die Menschen erreichen und musikalische Geschichten und Gefühle zu transportieren. Auch in Würselen und Aachen wird Torben Klein im Jahr 2020 auf der Bühne stehen: „Darauf freue ich mich jedes Jahr, genau wie auf die Jungenspiele.“ Torben ist und bleibt ein „Wöschelter Jong“, dies stellte er in der Aula wieder unter Beweis!

(ro)
Mehr von Aachener Zeitung