Aachen/Würselen: Tödlicher Unfall: Verursacher litt unter Wahnvorstellungen

Aachen/Würselen: Tödlicher Unfall: Verursacher litt unter Wahnvorstellungen

Der Mann, der am 25. Juni 2016 ungebremst in den Wagen einer 26-Jährigen gefahren war, litt unter Wahnvorstellungen. Das verkündete die Staatsanwaltschaft Aachen am Freitag. Der 33-Jährige hatte in einem akut psychotischen Zustand die Fahrbahn gewechselt und war mit dem Wagen der Frau kollidiert, die dabei ums Leben kam.

Der Mann hatte zu Beginn einer Grüninsel mit Leitplanken auf der Bundesstraße 57 den Fahrstreifen verlassen und war auf die Spur für den Gegenverkehr gefahren. Dort war er dann noch etwa 100 Meter weiter unterwegs, bevor er ungebremst mit dem Auto der 26-Jährigen zusammenstieß.

Die 26-Jährige starb noch an der Unfallstelle. Der 33-Jährige wurde schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt.

Der Verursacher hat die Tat nach den bisherigen Erkenntnissem im Zustand der verminderten oder aufgehobenen Schuldfähigkeit begangen. Er wurde vorläufig in einem psychatrischen Krankenhaus untergebracht.

(red/pol)