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Alsdorf: „Theater im Theater” zum Ortsteiljubiläum

Alsdorf : „Theater im Theater” zum Ortsteiljubiläum

Im September feiert der Stadtteil Kellersberg sein hundertjähriges Bestehen. Die zahlreichen Ortsvereine sind mitten in der Vorbereitungsphase. Auch der Kirchenchor Herz-Jesu will seinen Beitrag dazu leisten. Und das wird außergewöhnlich.

Los geht die Geschichte: Der Festausschuss tagt. Während Monika unbedingt eine Operette zum Jubiläum einstudieren möchte - immerhin hat sie beim Stiftungsfest vor 20 Jahren schon mal die Titelrolle im „Weißen Rössel” gesungen - will Heike lieber ein Konzert mit alten Kirchenliedern zur Hundertjahrfeier einstudieren. Zilly dagegen plädiert mehr für ein klassisches Theaterstück.

Kassierer Jupp ist von der Idee begeistert und sieht sich schon in einem Schillerdrama den klassischen Satz „Sir, geben Sie Gedankenfreiheit!” schmettern. Chorleiter Benny ist doch mehr für ein Lustspiel. Bemerkt dann aber mit spitzer Zunge: „Andererseits, wenn ihr einen Klassiker spielt, kommen die Kellersberger aus dem Lachen gar nicht mehr heraus.”

Bevor es zum Tumult als Antwort auf die freche Art des jungen Chorleiters kommt, unterbricht Autor und Regisseur Bert M. Geurten die immer heftiger werdenden Dialoge, denn der Streit ist Teil des Textbuches seines neuen Lustspiels, Titel: „Hurra, de Kolonie weäd Hondert!” Für den Kirchenchor Herz-Jesu hat er sein neues Lustspiel zum Kellersberger Jubiläum geschrieben. Es gibt sechs Vorstellungen.