Alsdorf: Teure Probleme in neuer Remise

Alsdorf: Teure Probleme in neuer Remise

Wer ist verantwortlich? Und wer trägt die Kosten? In der Burgremise fliegen nämlich mitunter die Sicherungen raus. Günter Jansen, Geschäftsführer der Grund- und Stadtentwicklung GmbH, ist derzeit mit der Ursachenforschung beschäftigt.

Immerhin wurde die Remise erst vor wenigen Wochen offiziell eröffnet. Stattliche 1,2 Millionen Euro aus Mitteln des Konjunkturpaketes II waren in die umfangreiche Sanierung des Schmuckkästchens investiert worden.

Und nun gibt es schon die ersten Mängel? „Nein”, sagt Jansen, „die Arbeiten sind ja schließlich noch in vollem Gange.” Er bestätigt allerdings: Dass sich die Sicherungen verabschieden, liege entweder daran, dass die Kapazität der Leitungen nicht ausreiche, oder dass zu viele Geräte am Strom hängen. Mit der ausführenden Firma jedenfalls gebe es „Meinungsverschiedenheiten”, wie Jansen sagt: „Die Firma arbeitet nicht zufriedenstellend.”

Diese Missstände hat der Geschäftsführer bereits angemahnt - passiert ist bis jetzt allerdings nichts. Nun hat sich Jansen „Sachverstand genommen”, externe, sachkundige Hilfe von außen. „Und ich möchte gerne einen Anwalt nehmen”, sagt Günter Jansen. Dass es Probleme gibt, steht also außer Frage. Was diese kosten, vermag Günter Jansen zum jetzigen Zeitpunkt nicht zu sagen.

Nach Informationen unserer Zeitung könnten die Kosten hingegen bei 100 000 Euro liegen - ein großer Batzen Geld. Der jedoch durchaus realistisch zu sein scheint, wenn Leitungen neu verlegt und der Putz aufgerissen werden müssten.

Weiterhin Veranstaltungen

„Wir werden jetzt jedenfalls prüfen, ob wir das Unternehmen weiter beschäftigen können oder ob das Vertrauen kaputt ist”, sagt Günter Jansen. Veranstaltungen könnten trotz des technischen Problems weiter wie gewohnt stattfinden.

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