Kohlscheid: „Superfly“: Letzte Handgriffe beim Bau des Trampolin-Parks

Kohlscheid: „Superfly“: Letzte Handgriffe beim Bau des Trampolin-Parks

Jens Engelen springt zwar schon in der Trampolinhalle in Kohlscheid, aber im Moment in erster Linie die Treppen rauf und runter beziehungsweise von Station zu Station. Denn die Eröffnung von „Superfly“ an der Roermonder Straße ist erst für den 30. Juni vorgesehen.

Bis dahin werden die Parcours und Strecken noch fertig gebaut. Schaumstoffwürfel und Möbel sind deshalb noch mit Folien überzogen, schließlich staubt es bei den Arbeiten. Das Testspringen übernehmen außerdem in erster Linie die Mitglieder der „Fly-Crew“, wie die Mitarbeiter heißen, die später am Feld aufpassen und Anleitung geben. Jens Engelen hat derweil das große Ganze im Blick, als Betriebsleiter.

Vor kurzem sei er von Düsseldorf nach Herzogenrath gezogen, erzählt er. „Das war ganz praktisch, so konnte ich auch abends mal schnell reinkommen, wenn noch was anlag“, sagt Engelen. Insgesamt seien die Bauarbeiten aber reibungslos verlaufen, böse Überraschungen gab es nicht. Die Fläche des ehemaligen Baumarkts ist recht simpel: ein langgezogenes Rechteck.

Den Großteil der 4000 Quadratmeter nehmen in ein Podest eingelassene Parcours ein, den Rest ein Gastronomiebereich sowie Schließfächer. Rund zwei Millionen Euro werden investiert. Dahinter steckt ein Investor aus den USA, der dort bereits mehrere solcher Parks betreibt. 100.000 Besucher werden pro Jahr erwartet. Kohlscheid ist der fünfte Standort von Superfly, als nächstes soll Dresden folgen.

(vm)
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