Alsdorf: Straßen auf dem Annagelände werden fertig gestellt

Alsdorf: Straßen auf dem Annagelände werden fertig gestellt

Vielen Alsdorfern ist der Zustand von Straßen im Stadtgebiet ein Dorn im Auge, wie Leser auch immer wieder gegenüber der Lokalredaktion bekunden. Das gilt aber nicht nur für alte Verkehrswege, sondern auch für neue Straßen, die aber noch nicht endausgebaut sind, wie etwa die Schachtstraße auf dem Annagelände.

Dort fehlt offensichtlich noch die oberste Schicht. Staub und Dreck sammeln sich auf der Fahrbahn. Beim Befahren wird das Ganze hochgewirbelt. Zudem rollen die Reifen dort lauter ab, als bei einer „sauber“ zu Ende gebauten Straße, wie Leser kommentierten.

Oft lässt der Endausbau von neuen Straßen jahrelang auf sich warten, weil erst nach und nach Grundstücke mit Häusern bestückt werden und Baufahrzeuge nicht gleich die fertige Straße beschädigen sollen. Diese Hängepartie könnte auch den Anwohnern der Schachtstraße drohen, da sich nur an einer Seite neue Häuser wie an der Perlenschnur aufreihen. In der Mitte des Areals, also auf der anderen Seite, stehen vereinzelt Häuser. Bauarbeiter sind im Einsatz, aber so manches Grundstück wartet noch auf einen Bauherrn.

Auf Nachfrage unserer Zeitung kann die Technische Beigeordnete Susanne Lo Cicero-Marenberg von einem Silberstreif am Horizont berichten. NRW.Urban, das im Auftrag des Treuhandfonds des Landes Nordrhein-Westfalen und der Stadt Alsdorf die Vermarktung des Annageländes koordiniert, will innerhalb der nächsten drei Jahre den Endausbau der Straßen auf dem Alsdorfer Annagelände, also nicht nur der Schachtstraße, über die Bühne bringen.

Dies sei erklärtes Ziel — aber von den Mitteln des Landes und den jeweiligen Haushaltsberatungen abhängig, hat sich Lo Cicero-Marenberg sachkundig gemacht. „Die Vermarktungsaktivitäten sind mit Blick darauf auch zwischenzeitlich deutlich verstärkt worden, damit bis dahin möglichst viele Grundstücke bebaut sind.“ Am besten natürlich alle.

Zusätzliche Kosten kommen dabei auf die Häuslebauer auf dem Annagelände nicht zu. Die Erschließungskosten seien in der Regel mit dem Kaufpreis für das Baugrundstück abgegolten, sagt die Technische Beigeordnete.

(-ks-)