Eurode: Stiftung Ailbertus Rolduc würdigt scheidenden Vorsitzenden

Eurode: Stiftung Ailbertus Rolduc würdigt scheidenden Vorsitzenden

Der Seligsprechung des Ailbertus von Antoing, Gründer von Kloster Rolduc, hat er sich verschrieben wie kaum ein anderer: Theo Kutsch, bekannter Herzogenrather und nimmermüder Promotor des Eurode-Gedankens, stand im Mittelpunkt eines Festaktes in der Kirche der einstigen Augustinerabtei nahe der Grenze.

Hintergrund des Festaktes, der jährlich zum Gedenken an Ailbertus stattfindet: Kutsch gab aus Altersgründen den Vorsitz der Stiftung, die für die Seligsprechung des Gründers kämpft, auf. Bei der Messe, die das Herzstück des Festaktes bildete und vom Männerchor „David“ aus dem Kerkrader Stadtteil Spekhol-zerheide umrahmt wurde, überreichte Pfarrer Jos Geelen Kutsch eine besonders verzierte Kerze, die anschließend kirchlich gesegnet wurde.

Beim folgenden Empfang würdigte Catharina Scholtens, Nachfolgerin des 91-Jährigen an der Spitze der „Stichting Ailbertus Rolduc“, dessen Verdienste. Sie schilderte Kutsch als Kämpfer gegen die die historische Einheit Rodes zerschneidende Grenze und schilderte den Mann im Mittelpunkt des Interesses als „verdienten Herzogenrather Bürger, dem es ein Herzensanliegen war, diese Grenze zu überwinden“.

Aber um noch viel mehr habe sich der aktive Senior verdient gemacht: Nicht nur während der zehn Jahre, in denen er den Vorsitz der Stiftung führte, „hat er sich federführend für die Seligsprechung von Ailbertus eingesetzt“. Als so genannter Postulator habe er diesen kirchlichen Prozess bis zur Übersendung der Akten nach Rom maßgeblich vorangetrieben.

Theo Kutschs Resümee in seiner Dankesrede: „Unsere 956 gesammelten Dokumente liegen nach mehr als zwölf Jahren Arbeit nun in Rom zur Entscheidung.“

(ch)