Würselen: Steuerhebesätze in Würselen erhöht

Würselen: Steuerhebesätze in Würselen erhöht

Nach der Neuauflage einer landespolitischen Debatte im Würselener Rathaus wurden mit den Stimmen der Jamaika-Kooperation die Hebesätze für die Realsteuern um zehn Prozentpunkte für die Grundsteuer A auf 280, die Grundsteuer B auf 418 und die Gewerbesteuer auf 445 Prozentpunkte angehoben.

Begründet wurde dies als „leider notwendige Reaktion”. Zu erwarten sind geringere Schlüsselzuweisungen des Landes durch die Änderung des Gemeindefinanzierungsgesetzes.

401.000 Euro werden demnach jährlich in der Stadtkasse weniger ankommen. Die SPD hatte sich für eine Anhebung um fünf Prozentpunkte ausgesprochen und bedauerte erneut, dass das Jamaika-Bündnis einer Erhöhung der Parkgebühren die Zustimmung versagt habe. Die UWG sprach sich gegen die Steuererhöhungen aus, forderte gezielte und nachhaltige Sparmaßnahmen im Rathaus.

Bei der Grundsteuer B müssen für ein Einfamilienhaus in diesem Jahr neun Euro, für ein Zweifamilienhaus zwölf Euro und für ein Mehrfamilienhaus 30 Euro gezahlt werden. Bei der Gewerbesteuer rechnet die Stadt durch die Erhöhung mit Mehreinnahmen von rund 250.000 Euro.