Würselen: Städtisches feiert Abitur auf Burg Wilhelmstein

Würselen: Städtisches feiert Abitur auf Burg Wilhelmstein

Das Ambiente der Burg Wilhelmstein bildete den Rahmen für eine von den Schülern Y Chi Phung und Felix Luttermöller moderierte und von der Bigband des städtischen Gymnasiums musikalisch gestalteten stilvollen Feier zur Verabschiedung der Abiturientia. 115 Abiturienten feierten ihr Reifezeugnis.

Dazu gratulierten unter anderem der Vorsitzende der Schulpflegschaft, Achim Klein, sowie Dorothea Boss, Martin Dohlen-Giesen und Bodo Klauke für die Stufenpflegschaft. Der Feier voraufgegangen war ein von Pfarrer Harry Haller und Gemeindereferent Michael Loogen gehaltener Wortgottesdienst.

Das „letzte“ Wort hatte die Leiterin der Schule, Lydia Becker-Jax. Sie stellte fest, dass sich das Motto „Ich habe 99 Probleme, aber das Abitur ist keines davon“ für die meisten der ehemaligen Schüler bewahrheitet habe.

„Sie haben die Abiturprüfungen hervorragend gemeistert!“. 23 Abiturienten haben eine Durchschnittsnote mit einer Eins vor dem Komma erreicht, für zwei gab es gar die Traumnote 1,0. Für hervorragende Leistungen wurden sieben mit einem Sonderpreis „belohnt“, vier von der Deutschen Physikalischen Gesellschaft, zwei von der Deutschen Philosophischen Gesellschaft und einer von der Deutschen Mathematischen Vereinigung. Als junge Erwachsene entschieden sie nun selbst, wohin sie sich entwickeln, welche Kompetenzen sie weiter ausbauen, welche ihrer Stärke sie nutzen, welche Orte und Menschen sie aufsuchen wollten. Ziemlich sicher sei, dass zu den 99 Problemen, die sie jetzt schon hätten, noch viele kleinere und größere hinzu kommen würden, die sie zu lösen haben würden. „Indem wir uns den Unannehmlichkeiten stellen, trainieren wir auch unsere Ausdauer, unsere psychische Widerstandskraft und unser Selbstvertrauen“, gab Becker-Jax der Abiturientia mit auf den Weg.

(ehg)
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