Baesweiler: Stadtbücherei: Mehr als nur ein Fahrdienst in die Welt der Literatur

Baesweiler : Stadtbücherei: Mehr als nur ein Fahrdienst in die Welt der Literatur

Bei Anruf: Buch! Oder auch viel mehr. Ein ganzes Paket an Leistungen enthält die Kooperation zwischen der Stadtbücherei Baesweiler und der Seniorenresidenz am Carl-Alexander-Park (Pflegedienst Kuijpers). Was man gemeinsam und unmittelbar vorhat, wurde am Mittwoch im Rathaus Baesweiler vorgestellt.

Dort trafen sich Bürgermeister Dr. Willi Linkens, Stadtbüchereileiterin Elke Tetz und Kulturamtsleiter Wolfgang Ohler mit Marion Lutzenburg (Leiterin der Seniorenresidenz) und Mara Diart, Mitarbeiterin der Residenz im sozialen Bereich. Die Kernpunkte der Zusammenarbeit stellten die Kooperationspartner gemeinsam vor. Die Residenz wird verstärkt das Angebot der Bücherei nutzen, denn der Bedarf ist weithin vorhanden, erklärte Marion Lutzenburg. „Wir haben einen aktuellen Büchereiausweis, der sehr rege genutzt wird“, freute sich die Chefin. Auch hat der Pflegedienst Kuijpers einen regelmäßigen „Newsletter“ installiert, der über die Veranstaltungen der Bücherei informiert. Dadurch ist gewährleistet, dass Fahrzeuge und Pflegepersonal eingesetzt werden, um den Bewohnern der Residenz die Teilnahme an den vielen Veranstaltungen der Bibliothek zu ermöglichen.

Wolfgang Ohler merkte dazu an: „Der Shuttle-Service des Pflegedienstes ermöglicht es, weiterhin in gewohnter Art Medien zu entleihen oder die Bücherei ganz neu zu entdecken.“ Ein sehr interessanter Aspekt ist zudem die ins Leben gerufene Erzählrunde „Et Verzällche — Kaffee und Geschichten für Senioren“. Darauf freuen sich auch die ehrenamtliche Vorlesepatin Connie Cianci und Residenz-Sozialarbeiterin Mara Diart. Die Runde startet am 20. April um 15.30 Uhr und wird jeden 1. und 3. Freitag im Monat stattfinden. Kuijpers wird einen Fahrdienst für die Bewohner der Residenz anbieten. „Er steht allen Interessierten offen und ist gebührenfrei“, betonte Elke Tetz.

Gerne würde man auch interessierte Vorleser für Veranstaltungen in der Seniorenresidenz finden, äußerte Marion Lutzenburg einen Herzenswunsch. Diese Vorlesenachmittage würden gut zum vorhandenen Programm passen. Neben Mottofeten (unter anderem „70er Jahre“) bietet die Residenz auch Filme an und würde außerdem das Thema Literatur gerne weiter ausbauen. Wolfgang Ohler ist überzeugt: „Hier entsteht etwas sehr Spannendes. Die Bewohner kommen aus ihren Räumen heraus, nehmen am gesellschaftlichen Leben teil.“ Marion Lutzenburg ergänzte: „Wir haben noch viele Ideen...!“

(mas)