Würselen: St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft: Neuer König umjubelt

Würselen: St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft: Neuer König umjubelt

Rundum gelungen war das Fest der St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft. Zum Auftakt legte die Bruderschaft, geleitet vom Spielmannszug Eschweiler-Bergrath, einen Kranz im Gedenken an die Verstorbenen auf dem neuen Friedhof nieder.

Danach machten die St.-Antonius-Schützen Niederbardenberg, die St.-Salmanus-Schützen Drisch und St.- Hubertus-Schützen Mariadorf dem noch amtierenden Königspaar Matthias und Marita Kroppenberg mit Präsenten ihre Aufwartung. Für die Königin gab es einen schönen Strauß Blumen. Bei ausgelassener Stimmung wurde zu den Klängen von „Fly Aways“ bis nach Mitternacht getanzt.

Nach dem Besuch der von Pfarrer Karl-Josef Pütz zelebrierten Messe grüßte als erste neue Majestät Schülerprinzessin Carmen Porro. Mit dem 21. Schuss machte bei den Jugendlichen Laura Schiffers dem Vogel den Garaus. Parallel zu den Jugend-Wettbewerben lief der Wettstreit der Feuerwehrleute auf dem Hochstand ab. Sarah Feilhaber führte mit dem 120. Schuss die Entscheidung herbei. Ebenfalls schießsportlich zur Sache gingen die Gäste aus Belgien, die Bruderschaft Saint Laurentius Meeswijk, die ihren Gegenbesuch abstattete. Mit dem 126. Schuss ging Theo Hoeven als Sieger aus diesem Wettbewerb hervor. Bei den Fahnenschwenkern Grün Weiß trafJürgen Glaser traf mit dem 186. Schuss. Beim Wettstreit des Jungenspiels Nassau landete mit dem 215. Schuss Maiknecht Jarek Kosch den entscheidenden Volltreffer.

Königssilber überreicht

Mit ihren Ehrenschüssen „läuteten“ an der Spitze der noch amtierende König Matthias Kroppenberg und Bürgermeister Arno Nelles den Königsvogelschuss ein. 25 Schützen rückten in den ersten beiden Runden dem Holz auf der Stange zu Leibe. Den weiteren Kampf bestritten 14 auf den Titel ambitionierte Schützen. Am Ende des Wettstreits legte sich der Vogel zu allem Überfluss auch noch quer. Aber mit dem 174. Schuss schlug seine letzte Stunde. Brudermeister Willi Reim verpasste ihm den Gnadenstoß und wurde nach 2001, 2004 und 2006 zum vierten Male König. Während im Vereinsheim zu Discomusik getanzt wurde, fand erstmalig unter freiem Himmel die Königshuldigung statt. Geschäftsführer Stefan Reim hängte dem neuen König das Königssilber um, assistiert vom stellvertretenden Brudermeister Egon Donath. Königin Angelika durfte sich über einen Blumenstrauß freuen. Verliehen wurden die in den übrigen Wettbewerben errungenen Trophäen.

(ehg)