Herzogenrath: Sport-Event: Viel Lob für das „Swim & Run“

Herzogenrath: Sport-Event: Viel Lob für das „Swim & Run“

„Von Sportlern für Sportler“: Bei diesem Slogan kann bei der zweiten Auflage von „Swim and Run“ am Hallenbad Bergerstraße im Zentrum von Herzogenrath ja nichts mehr schiefgehen. Denn wer soll einen solchen Duathlon-Event besser organisieren können als diejenigen, die selbst im Wasser und zu Lande um die besten Zeiten kämpfen?

Das dachten sich auch die Aktiven vom Herzogenrather Schwimmverein (HSV), die bei der Premiere im vergangenen Jahr gezeigt haben, wie gut eine solche Veranstaltung schon bei der Erstauflage sein kann. Am Sonntag, 22. März, ist es nun wieder so weit. Die Idee kam Mitinitiator Dirk Ortmanns beim Zwölf-Stunden-Schwimmen. „Ich bin leidenschaftlicher Triathlet und wollte immer mal selbst eine Veranstaltung machen“, sagt Ortmanns. Was lag da näher, als die schwimmerische Heimat seiner Kinder, den HSV, mit ins Boot zu holen? Zusammen mit Frank Rauscheid und Frank Scheftner wiederholte Ortmanns nun den Organisationsmarathon. Das bedeutete vor allem, viele Genehmigungen einzuholen, da für die Laufstrecke zum Teil Absperrungen gezogen werden müssen.

Auch mussten die Zeiten in der Schwimmhalle frühzeitig angemeldet werden. Für Dirk Ortmanns ist aber auch das Sportliche eine ganz besondere Herausforderung an dieser Veranstaltung. „Wir geben hier den Spitzensportlern die Möglichkeit, schon früh in der Saison ein paar Zeiten als Standortbestimmung zu erzielen“, sagt Ortmanns. Zwar sind keine offiziellen Zeiten möglich, da es in Herzogenrath nach wie vor „nur“ einen Duathlon geben wird, aber angenommen werde das Angebot dennoch hervorragend. Das gelte im Übrigen nicht nur für die Profisportler, denn es gibt neben der Jedermann-Distanz auch Angebote für Kinder und Jugendliche, die bei anderen Wettkämpfen wegen der Altersgrenze gar nicht erst starten können.

Distanzen auf für Kinder

Da es davon abhängt, wie viele Meldungen pro Distanz eingehen und wie lang die Veranstaltung dauert, sowie bei welcher Teilnehmerzahl aus organisatorischen Gründen „gedeckelt“ werden muss, ist noch nicht ganz klar, wie viele Aktive letztlich an der Bergerstraße ins Wasser gehen. „Unser Wunsch wären aber so um die 100 Teilnehmer“, schließt Frank Scheftner vom HSV. Sich selbst wird Scheftner übrigens keine Krone aufsetzen können, denn er hat mit der Organisation mindestens ebenso viel Arbeit wie Dirk Ortmanns, der zugleich noch den Mann am Mikrofon geben wird. Und natürlich sorgt er auch wieder mit Musik, die exakt auf die Startzeitpunkte getimt sein wird, für den nötigen Kick, den die Sportler manchmal brauchen, um Bestleistungen zu bringen.

So wird beispielsweise der Rock-Klassiker „Hells Bells“ von AC/DC genau beim sechsten Glockenstart zum Startschuss für die Schwimmer. Aber solche Details sind nur eine Seite des zweiten „Swim and Run“-Vergnügens, denn schließlich sorgt die detaillierte Organisation auch dafür, dass sich jeder Sieger am Ende seines Wettkampfes feiern lassen kann. Dafür hat Dirk Ortmanns sich bei einem Großhändler schon mit genügend Krönchen für die besten Teilnehmer in den offenen Klassen eingedeckt. Er freut sich, mit der Herzogenrather „Swim and Run“-Krone auch ein besonderes Siegespräsent anzubieten.

(mabie)