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Würselen: Spielspitzen sind für Kirmes gerüstet

Würselen : Spielspitzen sind für Kirmes gerüstet

Nachdem am vergangenen Wochenende im Stadtteil Euchen traditionell der Beginn der Jungenspielzeit in Würselen eingeläutet wurde, stehen für das kommende Wochenende das Fest in Linden-Neusen und vom 18. bis 22. Juni die Großkirmes der sechs innerstädtischen Jungenspiele auf dem Programm.

Einen kleiner Vorgeschmack darauf bot sich jetzt im Rathaus am Morlaixplatz, als Bürgermeister Werner Breuer die elf Spielspitzen der Stadt empfing und ihnen den diesjährigen Jungenspielorden überreichte. Diese Medaille trägt auf der Vorderseite das Symbol der Jungenspiele und die aktuelle Jahreszahl. Die Rückseite ziert auf Vorschlag des AWJ-Ehrenvorsitzenden Willi Kriescher eine Abbildung des altehrwürdigen Gut Kaisersruh.

Mailied gesungen

Bei seiner Ansprache zeigte sich Werner Breuer stolz, erster Bürger der „Stadt der Jungenspiele” zu sein. Um dieses Brauchtum werde Würselen nicht nur von vielen anderen Städten beneidet, es habe die Düvelstadt auch weit über die Grenzen der Euregio bekannt gemacht.

Und es gab weitere frohe Kunde: Die von Torben Klein und den Wöschelter Jonge produzierte CD hat inzwischen den stolzen Betrag von 4000 Euro eingebracht. Dieses Geld spendeten die Musiker der Arbeitsgemeinschaft.

Fröhlich, beschwingt - und trocken

Nachdem AWJ-Vorsitzender Wolfram Michels allen Beteiligten gedankt hatte, die in den vielen Jahren für ein wahres Wiederaufleben dieser alten Tradition in Würselen geholfen haben, wünschte er den Brauchtumsvereinen eine fröhliche und beschwingte und vor allem trockene Kirmes 2004. Dann wurden die einzelnen Spielspitzen der elf Maigesellschaften persönlich vorgestellt.

Anschließend trafen sich alle Beteiligten zum gemeinsamen Singen des Mailiedes mit den Musikern Gerd Böker und Karl-Heinz Kuck unter dem großen Baum vor dem Rathaus.