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Würselen: SPD will Kank-Neubau näher an den „Dom” rücken

Würselen : SPD will Kank-Neubau näher an den „Dom” rücken

Es bleibt das zentrale Thema in der Würselener Stadtentwicklung: der Umbau des Markts. Neue Vorschläge dafür unterbreitete jetzt der SPD-Ortsverein (OV) Würselen-Mitte. Ulrich Bergmann, amtierender OV-Vorsitzender und ehemaliger Technischer Beigeordneter, hat sie erarbeitet.

Die Stadtverordneten Doris Harst und Fredo Rother sowie OV-Sprecher Christoph Küppers versicherten unisono den uneingeschränkten Rückhalt der Parteibasis für die Ideen. Für die vom Planungsbüro Reicher&Haase sowie von der Verwaltung favorisierten Markthäuser hätten die Sozialdemokraten bekanntlich von Anfang an gar nichts übrig gehabt. Für die Realisierung folgender Punkte soll sich die SPD-Fraktion als Koalitionspartner der CDU nun stark machen:

Verschiebung des Straßenbereichs in Richtung „Dom” um etwa 15 Meter

Verschiebung des Neubaus für den völlig maroden und daher abzureißenden „Kank” um ebenfalls 15 Meter nach Süden. Dadurch ergebe sich ein optimaler Grundstückszuschnitt für die Bebauung

Zwischen neuen „Kank” und altem Pfarrhaus kann das neue Pfarrzentrum auf etwa 500 Quadratmeter Grundfläche errichtet werden

Straßenausbau mit beidseitigem Stellplatzbereich für etwa 30 Pkw und das Anlegen einer Platanenallee. Die Einfahrt zum Friedhof wird verbessert und die Anlegung der bisher fehlenden Taxistände sei ohne Störung der Aufenthaltsqualität möglich.