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Herzogenrath: SPD-Kreistagsfraktion im Altenheim

Herzogenrath : SPD-Kreistagsfraktion im Altenheim

„Am liebsten nehmen wir Herzogenrather auf, die fühlen sich bei uns am wohlsten.” Bürger aus der Roda-Stadt „kennen das Umfeld” und wissen es im Alter zu schätzen, im Seniorenwohnheim „Am Bockreiter” zu leben, sagt Thomas Vieg, Geschäftsführer der privaten Einrichtung.

Dem Altenheim an der Schütz-von-Rode-Straße stattete die SPD-Kreistagsfraktion einen Besuch ab, sprach nicht nur mit der Geschäftsleitung, auch mit dem Heimbeiratsvorsitzenden Paul Paarz und Bewohnern und schaute sich im Haus um.

„Wir wollen uns informieren”, erläuterten Vize-Fraktionsvorsitzender Simon Robert und der Stellvertretende Landrat Erwin Künkeler die Absichten der Sozialdemokraten. Uwe Kames, Träger des Hauses, und Thomas Vieg gaben bereitwillig Auskunft und zeigten den Kreispolitikern ihr Heim, das seit 1986 besteht. Die Anbaumaßnahmen wurden 1993 und 1996 vollzogen.

Zentrale Lage

Die zentrale Lage im Stadtzentrum gibt den Senioren die Möglichkeit, weiterhin am Leben in Herzogenrath aktiv teilzunehmen. Der Spaziergang zum Ferdinand-Schmetz-Platz, wo donnerstags der Wochenmarkt stattfindet, steht genauso auf dem Programm, wie der Ausflug zum Tivoli in Aachen oder ins Theater. Drei Therapeutinnen gehen darin auf, den Bewohnern Tagesinhalte anzubieten.

150 Betten zählt die Einrichtung. Sie hält überwiegend Zweibettzimmer vor. Die gemeinschaftliche Unterbringung werde durchaus immer noch nachgefragt, versicherten Thomas Vieg und Uwe Kames. „Wir müssen natürlich sorgfältig beobachten, welche Menschen wirklich gut zusammen passen”, erklärte der Heimleiter. Die Bewohner verteilen sich folgendermaßen auf die Pflegestufen: 25 Personen in eins, 85 in zwei und 38 in Stufe drei. Zwei Bewohner gehören keiner Pflegestufe an. Zwölf Plätze für Kurzzeitpflege kann die Einrichtung anbieten. Für Tagespflegeplätze sieht die Geschäftsführung keinen Bedarf.

110 Mitarbeiter hat das Seniorenwohnheim einschließlich der Teilzeitkräfte. Diese füllen 67 Planstellen aus. Der gesetzlich vorgegebene Anteil examinierter Kräfte werde eingehalten, bestätigten die Gastgeber auf Fragen. Drei Auszubildende absolvieren ihre Lehre in dem Haus.

Die Personalsituation im Pflegebereich habe sich entspannt. Es sei wieder möglich, Pflegekräfte zu gewinnen, da die regionalen Krankenhäuser weniger Personal einstellten. Die Einrichtung bemühe sich darum, das Ombudsman-Qualitätssiegel zu erlangen. Private Einrichtungen könnten flexibler auf veränderte Bedingungen reagieren, versicherten Kames und Vieg.

Peter Joerißen von der SPD-Stadtratsfraktion und Simon Robert, seniorenpolitischer Sprecher der Kreistagsfraktion, dankten für Offenheit, Informationen und den gewährten Einblick.