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Herzogenrath: Spans: Mit Auftragslage recht zufrieden

Herzogenrath : Spans: Mit Auftragslage recht zufrieden

Wie die Situation des Unternehmens ist? Erich Span schmunzelt: „Jammern schadet ja nie...”

Die Geschichte des Herzogenrather „Stahl- und Leichtmetallbaus Erich Span” geht so: Mittelgroßes Unternehmen, „das es nicht leicht hat in diesen Zeiten”, wie Span freimütig bekennt, das aber trotzdem am Markt bestehen kann.

Man muss halt besser sein als die Konkurrenz, auch mal billiger, ungewöhnliche Nischen finden. Wobei: „Wo sich früher fünf Firmen an einer Ausschreibung beteiligt haben, sind es heute 20 Unternehmen. Es ist hart geworden.”

Würde Span angesichts dessen den Schritt in die Selbstständigkeit empfehlen? „Na ja, im Moment wohl eher nicht. Zu meiner Zeit war es da doch deutlich einfacher.”

Mit „seiner Zeit” meint er die 70er Jahre. Im Alter von 24 Jahren siedelte Span 1974 aus dem österreichischen Tirol (der Akzent weist die Herkunft noch heute aus) nach Herzogenrath - „der Liebe wegen”.

1978 machte sich der junge Schlosser- und Schmiedmeister dann in Aachen selbstständig, 1981 übernahm er die Firma Sommia in Herzogenrath-Mitte, 1984 schließlich die Firma Thevis an der Neustraße.

1985 wurden diese drei Firmen dann komplett an der Neustraße zusammen gezogen. Bis 1990 hatte sich der Mitarbeiterstand auf rund 40 erhöht, trotz manch schwieriger Phase hat sich diese Zahl bis heute nicht wesentlich verringert. Und: Span bildet aus, acht Azubis derzeit.

In drei verschiedene Sparten gliedert sich das Unternehmen heute: in den Stahlbau, den Aluminiumbau und in den Schlosser- und Schmiedebereich.

Die Angebotspalette ist entsprechend vielfältig, sie reicht von Hallenkonstruktionen über Treppenanlagen bis hin zu Aluminium-Fenstern. Zurzeit errichtet die Firma Span beispielsweise die neue Betriebskälte-Zentrale der Aachener RWTH.

Übrigens: „Dieser Auftrag war europaweit ausgeschrieben”, erzählt Span. Und? „Wir waren die einzigen, die überhaupt ein Angebot abgegeben haben.”

Was sicherlich nicht daran gelegen hat, dass der Konkurrenz das Projekt zu unkompliziert gewesen ist.