Herzogenrath: Solidaritätslauf: Runden laufen für Menschen in großer Not

Herzogenrath: Solidaritätslauf: Runden laufen für Menschen in großer Not

Das Thema Arbeitslosigkeit in die Öffentlichkeit zu tragen, ist den Mitarbeitern des Gebrauchtwarenkaufhauses Patchwork ein zentrales Anliegen. Seit fünf Jahren beteiligen sie sich gemeinsam mit der Pfarrei St. Willibrord am Solidaritätslauf für langzeitarbeitslose Menschen in Aachen.

Ein solches Zeichen setzten die 500 Teilnehmer des 9. Solidaritätslauf nun trotz schlechter Wetterprognose. Nach dem Prinzip „Fifty-fifty“ kamen pro gelaufener Runde ein Sponsorenbetrag halb den Langzeitarbeitslosen im Bistum Aachen, halb einem selbst gewählten guten Zweck zugute. Die Pfarrei St. Willibrord und das Gebrauchtwarenkaufhaus Patchwork wollen ihren erlaufenen Beitrag in Höhe von 333,40 Euro für das Patchwork-Gesamtprojekt und die Flüchtlingshilfe vor Ort verwenden. Insgesamt 20 Läufer liefen stolze 200 Runden.

Der Vorsitzende Wilfried Hammers ist 16 Runden gegangen, auch das ist möglich. „Danach habe ich erstmal eine warme Badewanne genossen“, erzählt er. Und zehn Mitarbeiter von Patchwork waren als Ordner dabei. „An meinem Lieblingsplatz zwischen Dom und Rathaus zu laufen, macht obendrein riesigen Spaß“, meinte Mario Hellebrandt von St. Willibrord.

Auch 15 Kinder und Jugendliche vom Kinderheim St. Hermann Josef in Merkstein waren unter den Läufern. „2016 sind wir wieder dabei, dann wieder im Rahmen des Aachener September Special“, so Hellebrandt. Der Erlös soll unter anderem für dringend benötigte Hygieneartikel für die Flüchtlinge verwendet werden wie Kaufhausleiter Werner Wilfling erklärte.

(nina)