Nordkreis: Silvesterfeuerwerk ließ den Himmel erstrahlen

Nordkreis : Silvesterfeuerwerk ließ den Himmel erstrahlen

Schon weit vor Mitternacht waren die ersten Böller zu hören, und die ersten Raketen stiegen in den ansonsten stockfinsteren Nachhimmel über dem Aachener Nordkreis. Da konnten wohl einige Ungeduldige den Beginn des neuen Jahres gar nicht mehr abwarten.

Punkt 24 Uhr nahmen dann Geräuschpegel und Lichterglanz am mit dunklen, schweren Wolken verhangenen Himmel grandiose Ausmaße an.

Dabei teilte sich die Bevölkerung ganz klar in zwei Gruppen: Da waren die begeisterten Gucker, aber auch die, die zum Teil richtig Stress hatten, so viele Abschuss-Stationen hatten sie auf kleinen Plätzen oder auf schmalen Bürgersteigen aufgebaut. Jetzt galt es, alles in die Luft zu bringen - aber nicht planlos. Der 32-jährige Klaus aus Kohlscheid erklärte es so: „Natürlich gibt es Zeitgenossen, die einfach nur alles hochjagen. Der richtige Kick ist es aber, alles ein wenig geordnet, also zum Beispiel Sterne, Fahnen oder auch Schweife im richtigen Mischungsverhältnis und im richtigen Abstand zueinander in den Himmel zu bringen!”

Darüber machte sich der zwölfjährige Tobias auf dem Würselener Marktplatz in dieser Nacht keine Gedanken. Zwar entfuhr ihm immer wieder ein bewunderndes „Boooa”, oder auch „Cool”. Doch mit etwas Wehmut gestaand er dann: „Kleine Kracher darf ich auch knallen lassen, den Rest macht aber mein Papa, da darf ich noch nicht ran.” Vater Uwe nickte und vertröstete seinen Junior: „Bald darfst Du auch mitmachen. Ich habe aber schon öfter im Krankenhaus zu Silvester Dienst gehabt und habe die Verletzungen gesehen, die durch unachtsamen Umgang mit Feuerwerkskörpern entstehen können. Das Zeug gehört einfach nicht in Kinderhände. Aber auch nicht in die Hände von Betrunkenen.”